Letzte Änderung: 09.10.2013

1. Einführung

Überblick

Lintu ist eine webbasierte Anwendung für die Verwaltung von Mitgliederdaten in Kirchgemeinden und Pfarreien. Sie benötigen nichts weiter als einen aktuellen Web-Browser und eine Internetverbindung, um mit Lintu zu arbeiten. Lintu unterstützt die Kommunikationsabläufe Ihrer Kirchgemeinde/Pfarrei. Wie, das zeigt Ihnen dieses Handbuch anhand konkreter Beispiele. Lintu unterstützt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihrer Gemeinde/Pfarrei in Ihrer täglichen Arbeit. Dazu stellt Ihnen die Software Benutzergruppen mit abgestuften Berechtigungen zur Verfügung. So können Sie für jede/n Mitarbeitende/n ein passendes Berechtigungsmodell auswählen.

Die wichtigsten Begriffe und Konzepte

Lintu nennt die Mitglieder Ihrer Gemeinden Personen. Personen sind in Haushalten organisiert. Eine Person kann in einem Haushalt die Rolle eines Erwachsenen (E) oder eines Kindes (K) innehaben. Gängige Informationen erfassen Sie in den vorgegebenen Haushalts- und Personen- Feldern, z.B. das Geburtsdatum oder das Stimmrecht. Für weitere strukturierte Informationen können Sie sowohl bei Personen als auch Haushalten selbst definierte Zusatzfelder anlegen, z.B. ein Personen-Zusatzfeld 'Freiwilligenarbeitsgruppe A' oder ein Haushaltszusatzfeld 'Teilnahme an Adventsdekoration'. Daneben haben Sie die Möglichkeit, unstrukturierte Informationen in Form von Notizen abzulegen. Mit Hilfe von Abfragen wählen Sie eine bestimmte Gruppe von Personen in Ihrer Gemeinde/Pfarrei aus, zum Beispiel, um ihnen einen Brief zu schreiben. Für die wichtigsten (kirchlichen) Ereignisse bietet Ihnen Lintu Assistenten: Sie helfen, Zuzüge und Auszüge, Taufen, Konfirmationen (bei ref. Kirchgemeinden), Erstkommunionen und Firmungen (bei kath. Pfarreien), Trauungen, Weihen (kath. Pfarreien), Bestattungen und Austritte effizient abzuwickeln. Mit Hilfe dieser Assistenten führen Sie auch die Kirchenregister.

2. Lintu einrichten

Bevor Ihre Gemeinde/Pfarrei mit Lintu arbeiten kann, müssen Sie einige Voreinstellungen vornehmen. Diese vorgängigen Aufgaben sind zugänglich über > Einstellungen im Hauptmenü links. Die Erstanmeldung ist nur durch den Administrator möglich. Für diese Anmeldung benötigen Sie ein Passwort und eine aktuelle Streichliste. Beides erhalten Sie in separater Briefpost von uns zugestellt, sobald Ihre Gemeinde/Pfarrei Lintu abonniert hat. Ändern Sie als Lintu-Administrator bitte unter Einstellungen > Benutzer die E-Mail Adresse des Benutzers “Administrator” auf Ihre persönliche, kirchliche E-Mail-Adresse. An diese Adresse werden wichtige Systemmeldungen versandt und so stellen Sie auch sicher, dass jede/r Lintu-AnwenderIn immer weiss, an wen sie/er sich wenden kann. Nur der Administrator kann folgende Einstellungen vornehmen: Folgende weiteren Einstellungen müssen ebenfalls vorab vorgenommen werden; sie können durch den Administrator oder durch einen Benutzer mit vollem Schreibzugriff erledigt werden:

Kreise

Verfügbar für: Administrator, Benutzer mit vollem Schreibzugriff
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Über Einstellungen > Kreise erstellen und verwalten Sie die Pfarrkreise Ihrer Gemeinde/Pfarrei.
Tipp: Erfassen Sie diese Kreise, bevor Sie das Strassenverzeichnis anlegen; Sie können die Strassen dann von Anfang an dem richtigen Kreis zuordnen.
Toggle
Tipp: Für Gemeindeglieder, die ausserhalb der Gemeindegrenzen wohnen (z.B. in einem Altersheim), können Sie ebenfalls einen Kreis einrichten. Nennen Sie ihn z.B. „extern“ oder „Auswärtige“.
Toggle

Strassen

Verfügbar für: Administrator, Benutzer mit vollem Schreibzugriff
Toggle
Über Einstellungen > Strassen erstellen und verwalten Sie das Strassenverzeichnis Ihrer Gemeinde/Pfarrei. Für Haushaltsadressen verwenden Sie in der Regel nur Strassennamen, die Sie hier im Strassenverzeichnis erfasst haben. Das Strassenverzeichnis stellt sicher, dass Sie Strassennamen korrekt und immer gleich schreiben. Zudem erlaubt es die einfache Zuordnung von Haushalten zu Pfarrkreisen.
Tipp: Strassen, welche zu mehreren Pfarrkreisen gehören Wenn es in Ihrer Gemeinde/Pfarrei Strassen gibt, die zu zwei Pfarrkreisen gehören (z.B. Strassennummer 1 - 80: Kreis Süd; 81 -140: Kreis Nord), dann erfassen Sie diese Strasse im Strassenverzeichnis doppelt und schreiben die Strassennummerergänzung ("Nr. 1 - 80", bzw. "Nr. 81 - 140") ins Memo-Feld.
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Tipp: Mehrere Strassen gleichen Namens Gehen Sie analog vor, wenn in Ihrer Kirchgemeinde/Pfarrei zwei Strassen mit dem gleichen Namen existieren. Dies kann der Fall sein, wenn Ihre Kirchgemeinde/Pfarrei mehr als eine politische Gemeinde umfasst; dann erfassen Sie zwei Strassen mit dem gleichen Namen und schreiben die Namen der politischen Gemeinde ins jeweilige Memo-Feld. Dieses Memo-Feld wird bei der Strasseneingabe in der Haushaltsmaske angezeigt, hierdurch können Sie die Strasse der richtigen politischen Gemeinde dem jeweiligen Haushalt zuordnen.
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Tipp: Vorgehen bei Auswärtigen Erfassen Sie auch die Strassen von Auswärtigen im Strassenverzeichnis. Nur so ist sichergestellt, dass bei Adressexporten konsistente Anschriften mitgegeben werden.
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Benutzer

Verfügbar für: Administrator
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Ihr Lintu-Abo wird mit einem einzigen Benutzer eröffnet, dem Administrator. Es gibt pro Gemeinde/Pfarrei nur einen Administrator. Nur der Administrator kann weitere BenutzerInnen einrichten. Überlegen Sie sich, welche Mitarbeitenden in Ihrer Gemeinde mit Lintu welche Arbeiten verrichten sollen. Legen Sie vorzugsweise für jede Person, die Lintu benutzen soll, ein eigenes Benutzerkonto an - vermeiden Sie „geteilte“ Benutzerkontos, damit im Fall von Unregelmässigkeiten die Aktionen rückverfolgt und einzelnen Personen zugeordnet werden können. Jede/r BenutzerIn gehört zu einer Benutzergruppe. Über die Benutzergruppe werden die Rechte definiert, die ein/e BenutzerIn hat. Folgende Gruppen stehen zur Verfügung:
Administrator
Die Administratorengruppe besteht aus einer/m einzigen unveränderlichen BenutzerIn, dem Administrator. Folgende Aufgaben kann nur der Administrator ausführen:
  • Benutzerkonto erstellen und verwalten
  • Registereinträge archivieren und Registerzusatzfelder definieren
  • Streichlisten für BenutzerInnen ausdrucken
Da der Administrator per E-Mail darüber informiert wird, wenn für eine/n andere/n BenutzerIn eine Streichliste zum Ausdruck bereit liegt, ist es wichtig, dass fürs Administratorkonto stets eine aktuelle E-Mail-Adresse hinterlegt ist (empfohlen: persönliche, kirchliche E-Mail-Adresse).
Bei der Arbeit mit Lintu im Tagesgeschäft sind Administratorenrechte nicht nötig. Melden Sie sich aus Sicherheitsgründen nur für die hier aufgezählten Tätigkeiten als Administrator an.
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Lesezugriff und voller Schreibzugriff
Benutzer mit vollem Schreibzugriff können alle öffentlichen Felder bearbeiten. Dieser Gruppe weisen Sie BenutzerInnen zu, welche die Mitgliederverwaltung aktuell halten, indem sie zum Beispiel die Mutationsmeldungen der politischen Gemeinde in Lintu übertragen.
Tipp: Machen Sie einen Benutzer nur dann zum (voll schreibberechtigten) Hauptbenutzer, wenn dies von den Arbeitsabläufen her erforderlich ist (Adressmutation).
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Lesezugriff und auf Kirchenregister beschränkter Schreibzugriff
Diese Benutzergruppe unterscheidet sich von der Benutzergruppe "Nur Lesezugriff" einzig dadurch, dass sie Registereinträge erstellen kann. Sie eignet sich für Pfarrpersonen, die z.B. eine Taufe, eine Hochzeit oder eine Bestattung selber verarbeiten möchten, aber keine weitergehenden Aufgaben bei der Adressmutation haben. (Es können also ebenfalls private Notizen, private Zusatzfelder und private Abfragen erstellt werden - jedoch keine öffentlichen)
Nur Lesezugriff
Benutzer dieser Berechtigungsstufe können die Mitgliederdaten durchsuchen, öffentliche und eigene, private Abfragen ausführen und die Ergebnisse dieser Abfragen exportieren. Zudem können sie private Notizen, private Zusatzfelder und private Abfragen erstellen. Hingegen können Sie keine öffentlichen Felder erstellen oder ändern. Weisen Sie BenutzerInnen, die mit Mitgliederdaten arbeiten sollen, ohne sie mutieren/ändern zu müssen, dieser Gruppe zu. Beispiele: JugendarbeiterIn, Sozialdiakone.
Hinweis: Definieren Sie klare Regeln, welche MitarbeiterInnen in Ihrer Gemeinde/Pfarrei Zugriff auf Lintu haben und mit welcher Berechtigungsstufe. Regeln Sie dabei auch das Prozedere bei Stellenan- und -austritten. Ihr Lintu-Administrator muss über Personaländerungen informiert werden. Löschen Sie insbesondere bei austretenden MitarbeiterInnen die entsprechenden Benutzerkonten. 
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Datenimport

Häufig sind die Personendaten, die Sie mit Lintu verwalten wollen, schon anderweitig erfasst. Vielleicht führt Ihre Kirchgemeinde/Pfarrei bereits ein elektronisches Mitgliederverzeichnis, oder Sie können die Personenangaben zu den Mitgliedern Ihrer Gemeinde von der politischen Gemeinde übernehmen (Letzteres ist auch empfehlenswert, wenn z.B. die Datenqualität des kirchgemeinde-/pfarreieigenen Mitgliederverwaltungssystems zu wünschen übrig lässt). Wenn solche Daten vorhanden sind, können sie in den allermeisten Fällen in Lintu übernommen werden. Allerdings setzt ein solcher Import ein individuelles Importskript voraus. Da der Aufwand für diesen Import je nach Art und Qualität der Daten stark variiert, offerieren wir Ihnen den Datenimport fallweise. Er ist deshalb nicht Bestandteil dieser Dokumentation. Bitte rechnen Sie bei der Planung der Umstellung auf Lintu genügend Vorlaufszeit ein für die Bereitstellung der Daten, das Erstellen der unverbindlichen Offerte, das Importieren der Daten und Plausabilitätstests ein. Wir empfehlen, eine Umstellung mindestens 3 Monate im voraus zu planen.

3. Sicherheit

Sicherheit ist im Umgang mit Mitgliederdaten ein zentrales Erfordernis. Lintu unterstützt Sie im sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit sensiblen Daten.

Verschlüsselung

Die Datenübermittlung zwischen Ihrem Computer und dem Lintu-Server ist verschlüsselt. Ein Ausspähen der Daten während der Übermittlung ist damit ausgeschlossen. Da es sich um eine starke Verschlüsselung handelt, ist der Einsatz gewisser veralteter Browser (z.B. Internet Explorer für Macintosh) nicht möglich.

Streichlisten

Zusätzlich zur Authentifizierung mittels Benutzername und Passwort kann der Administrator für jeden Benutzer die Verwendung einer Streichliste vorsehen (sog. Two Factor Authentication, wie sie z.B. auch im E-Banking eingesetzt wird). Die Sicherheit des Anmeldeverfahrens wird dadurch deutlich erhöht. Richten Sie Benutzer nach Möglichkeit so ein, dass sie eine Streichliste verwenden müssen. Beim Administrator und bei Benutzern mit vollem Schreibzugriff ist die Verwendung einer Streichliste zwingend. Lintu generiert Streichlisten für einen Benutzer automatisch, wenn dieser Benutzer neu eingerichtet wird, oder wenn auf seiner aktuellen Streichliste nur noch 20 Sicherheitsnummern zur Verwendung übrig sind. Liegt eine neue Streichliste bereit, wird der betroffene Benutzer darüber auf der Lintu-Willkommens-Seite informiert; der Administrator erhält ein E-Mail mit der entsprechenden Information. Neue Streichlisten können nur durch den Administrator direkt in Lintu abgeholt und ausgedruckt werden. Streichlisten sollten aus Sicherheitsgründen am besten ausgedruckt und den Benutzern in Papierform weitergegeben werden. Alternativ können Sie das Streichlisten-PDF auch über einen sicheren elektronischen Kommunikationskanal (mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung) aushändigen.
NB: E-Mail ist grundsätzlich kein sicherer Kommunikationskanal, da E-Mails standardmässig unverschlüsselt verschickt werden! Bitte geben Sie Streichlisten keinesfalls via E-Mail weiter (es sei denn, das E-Mail werde explizit verschlüsselt verschickt, inkl. Anhang, z.B. mittels S/MIME oder OpenPGP)!
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Streichliste

Abbildung: Streichliste

 

Streichliste des Administrators

Die Erneuerung der Streichliste des Administrators erfolgt automatisch. Rechtzeitig vor Ablauf einer Streichliste wird dem Administrator eine neue Streichliste per Briefpost zugestellt.
Hinweis: Bei Ferienabwesenheit des Administrators empfiehlt es sich, Passwort und Streichliste des Administrators rechtzeitig in einem verschlossenen Couvert an eine/n StellvertreterIn auszuhändigen (zuvor am besten das persönliche Passwort in ein neues, temporäres Passwort ändern). Wenn während der Ferienabwesenheit ein Benutzer eine neue Streichliste benötigt, kann diese so durch die/den StellvertreterIn erzeugt und ausgehändigt werden.
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Passwörter

Lintu erzwingt die Verwendung von Passwörtern mit einer festgelegten Mindestlänge. Weitere Tipps zur Erzeugung sicherer Passwörter finden Sie direkt beim Menüpunkt Einstellungen > Passwort in Lintu. Wenn ein Benutzer bei der Anmeldung fünf falsche Passworteingaben in Folge macht, deaktiviert Lintu seinen Account. Damit sind Lintu- Accounts gegen sog. Brute-Force-Attacken (maschinelles „Erraten“ des Passworts) geschützt. Nur der Administrator kann einen deaktivierten Benutzer-Account freigeben. Anders verhält es sich beim Administrator-Account: Macht der Administrator fünf falsche Passworteingaben in Folge, kann sein Account nur durch die zentrale Lintu-Verwaltung (support@lintu.ch, Tel.-Nr. +41 44 299 33 44) bei Datenpark wieder freigegeben werden. Jeder angemeldete Benutzer kann sein eigenes Passwort ändern (Einstellungen > Passwort). Zudem kann der Administrator das Passwort aller anderen Benutzer auf einen beliebigen Wert zurücksetzen. Wenden Sie sich deshalb an den Administrator, wenn Sie als Benutzer Ihr Passwort vergessen haben. Niemand, auch nicht der Administrator, kann Passwörter einsehen. Sobald Sie also das Passwort ändern, das der Administrator Ihnen zugewiesen hat, können allein Sie sich mit Ihrem Benutzernamen anmelden. Ihre privaten Abfragen und Ihre privaten Notizen sind ausschliesslich Ihnen selbst zugänglich.

Privat oder öffentlich?

Wenn Sie beispielsweise ein neues Zusatzfeld einrichten, müssen Sie entscheiden, ob dieses Zusatzfeld privat oder öffentlich sein soll. Das Konzept von privat oder öffentlich begegnet Ihnen in Lintu bei Zusatzfeldern, Abfragen und Notizen. Was steckt dahinter? Alles «Private» sieht nur derjenige Benutzer, der es erfasst hat. Wenn also beispielsweise der Jugendarbeiter ein Zusatzfeld Jugendgruppe X einrichtet und es als privates Zusatzfeld speichert, dann steht dieses Feld nur dem Jugendarbeiter zur Verfügung.
Als privat erfassen Sie also Inhalte, die niemand sonst in der Gemeinde wissen muss (oder soll - dies gilt vor allem für Notizen).
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Machen Sie von dieser Unterscheidung Gebrauch. Damit bleibt Lintu für alle Benutzer übersichtlich, und Sie haben raschen Zugriff auf die Felder, Notizen und Abfragen, die Sie in Ihrer täglichen Arbeit benötigen.
Hinweis: Zum Erstellen von öffentlichen Notizen, Zusatzfeldern oder Abfragen benötigen Sie mindestens die Benutzerrechtestufe "Lesezugriff und voller Schreibzugriff". Falls Sie dies benötigen, wenden Sie sich mit dieser Anfrage bitte an Ihre/n Lintu-AdministratorIn. Mehr Infos dazu unter Lintu einrichten > Benutzer.
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Server-Sicherheit

Ihre Mitgliederdaten sind sicher auf einem Webserver in einem zugangsgeschützten, professionellen Datencenter in der Stadt Zürich (also in der Schweiz) gespeichert. Server- und Applikationsarchitekur wurden speziell für den Einsatz unter sicherheitskritischen Bedingungen entworfen und unterstehen einer ständigen Sicherheitsüberwachung.

Tipps für mehr Sicherheit

  • Geben Sie niemandem Auskunft über Ihr Passwort. (Kein Mitarbeiter von Lintu bzw. Datenpark wird Sie je nach Ihrem Passwort fragen.)
  • Achten Sie bei Klicks auf Links in E-Mails und auf anderen Webseiten darauf, dass die Links wirklich zu Lintu gehören. Lintu-Links beginnen immer mit https://secure.lintu.ch. Die Lintu-Seiten werden verschlüsselt übertragen mit einem SSL-/TLS-Zertifikat für secure.lintu.ch oder *.lintu.ch. Das Zertifikat können Sie i.d.R. durch Klicken aufs grüne Schloss-Symbol in der URL-Leiste des Browsers überprüfen. Das Zertifikat hat aktuell den folgenden SHA1-Fingerprint: F9 E5 16 C0 E7 4F 0A 1D 7F D8 52 20 44 50 0C 89 3A 5D E7 A7.
  • Achten Sie vor dem Einloggen bei Lintu darauf, dass die URL in der URL-Leiste des Browsers mit https://secure.lintu.ch beginnt und dass die Verbindung verschlüsselt ist (siehe vorheriger Punkt). Rufen Sie uns im Zweifelsfall an, wenn Sie das Gefühl haben, etwas stimme nicht.
  • Verlassen Sie Lintu immer über den Abmelden-Link oben rechts in Lintu. Löschen Sie Ihren Browser- Cache nach der Abmeldung.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Computer gut gewartet und frei von Schadsoftware (Viren, Trojaner, Würmer, Keylogger, ...) ist. Installieren Sie zeitnah Betriebsystem- und Browser-Updates und verwenden Sie eine Anti-Viren-Software (hierbei die Virendefinitionsdateien ebenfalls regelmässig aktualisieren). Öffnen Sie keine verdächtigen E-Mail-Anhänge. Installieren Sie nur Software aus einem offiziellen App-Store, keine auf Webseiten selbst heruntergeladene Programme. Es gibt Schadsoftware, die Ihre Tastatureingaben mitlesen und an Kriminelle übermitteln kann. Stellen Sie sicher, dass sich Benutzer nur mit Streichlisten bei Lintu einloggen können, um auszuschliessen, dass sich eine kriminelle Person mit einem mitgelesenen Passwort einloggen kann.
  • Sperren Sie den Bildschirm/Desktop Ihres Computers, wenn Sie mit Lintu arbeiten und den Arbeitsplatz verlassen.
  • Gehen Sie mit besonders schützenswerten Personendaten (Definition gemäss DSG siehe unten) besonders sorgfältig um, im Einklang mit dem Datenschutzgesetz. Verzichten Sie möglichst auf die Erfassung besonders schützenswerter Personendaten in Notizen (sowohl in öffentlichen als auch privaten).
  • Als Administrator: Stellen Sie sicher, dass keine unnötigen oder nicht mehr benötigten Benutzeraccounts existieren. Das gilt besonders für ausgetretene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Besonders schützenswerte Personendaten

Gemäss Art. 3c DSG zählen zu den besonders schützenswerten Personendaten:
  1. die religiösen, weltanschaulichen, politischen oder gewerkschaftlichen Ansichten oder Tätigkeiten,
  2. die Gesundheit, die Intimsphäre oder die Rassenzugehörigkeit,
  3. Massnahmen der sozialen Hilfe,
  4. administrative oder strafrechtliche Verfolgungen und Sanktionen;
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4. Mutationen

Navigieren

Es ist empfehlenswert, in Lintu auf die Verwendung der Vor- und Zurück-Buttons im Browser zu verzichten. Benutzen Sie stattdessen das Lintu-Menü auf der linken Seite der Anwendung und die jeweiligen Links und Buttons im Inhaltsteil. Ergänzend stellt Ihnen Lintu einige Tastaturkürzel (sog. Shortcuts, siehe unten) zur Verfügung.

Letztes Suchergebnis

Verfügbar für: alle Benutzer
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Sobald Sie eine Suche ausgeführt haben, erscheint im Menü der Menüpunkt Letztes Suchergebnis. Über diesen Punkt gelangen Sie von jedem Ort aus zurück zum Ergebnis Ihrer letzten Suchabfrage (gleichgültig, ob Sie nach Personen oder Registereinträgen gesucht haben).

Speichern oder nicht?

Auf allen Seiten, auf denen Sie eine Eingabe machen bzw. ändern können, finden Sie zuunterst zwei Buttons. Der eine heisst Speichern, der zweite je nach Kontext Abbrechen, Zurück o.ä. Bei der Personenmaske bezieht sich die Speicheraktion auf sämtliche Register der Maske. Wenn Sie also bei einer Person im Register Personendaten die Mobiltelefonnummer ändern, dann ohne zu speichern ins Register Zusatzfelder wechseln und die Person dort einer Gruppe zuweisen, um dann auf Speichern zu klicken, wird sowohl die neue Mobiltelefonnummer als auch die neue Gruppenzugehörigkeit gespeichert.

Shortcuts (Tastaturkürzel)

Lintu stellt Ihnen für die häufigsten Funktionen Shortcuts zur Verfügung. Shortcuts sind Tastaturkürzel, mit denen Sie Funktionen ausführen können, ohne die Maus einzusetzen. Lintu bietet folgende Kürzel an:
  • n: öffnet Maske Neuen Haushalt anlegen
  • p: öffnet Maske Person suchen
  • t: wechselt auf einer Maske mit Tabs (z.B. in der Personenmaske) zum nächsten Tab
Um einen Shortcut aufzurufen, stellen Sie dem Kürzel je nach Browser eine bestimmte Tastenkombination voran:
  • Internet Explorer: Alt-[shortcut]
  • Firefox: Alt-Shift-[shortcut]
  • Chrome: Alt-[shortcut]
Eine vollständige Übersicht finden Sie unter http://en.wikipedia.org/wiki/Access_key. Bei den aktuellen Browsern funktionieren diese Shortcuts einwandfrei, bei manchen jedoch nur eingeschränkt oder gar nicht. Da Sie selbst über die Wahl Ihres Browsers entscheiden, kann Lintu diese Funktion deshalb nicht garantieren.

Haushalt erfassen

Verfügbar für: Administrator, Benutzer mit vollem Schreibzugriff
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Der Haushalt dient als Klammer für Personen, die zusammen wohnen. Der Begriff Haushalt ist dabei weit zu fassen: Er kann eine Familie beinhalten, ein älteres Ehepaar, zwei junge Menschen im Konkubinat oder vier junge Menschen in einer Wohngemeinschaft. Lintu verzichtet deshalb auf die Festlegung eines sogenannten Haushaltsvorstands und bietet zwei Rollen an, die eine Person in einem Haushalt haben kann: Erwachsener und Kind. Wenn Sie einen neuen Haushalt anlegen, müssen Sie zwingend folgende Felder ausfüllen:
  • Strasse. Beachten Sie dabei, dass Sie im Feld Strasse nur Strassennamen erfassen können, die zuvor unter > Einstellungen > Strassen im Strassenregister erfasst wurden.
  • Hausnummer: Hier erfassen Sie die Hausnummer zusammen mit einem allfälligen Zusatz (z.B. 30 A).
Hinweis: Sie brauchen nur die ersten Buchstaben eines Strassennamens einzutippen. Lintu präsentiert Ihnen sogleich eine Liste der Strassen mit entsprechendem Namensanfang. Die gewünschte Strasse wählen Sie per Mausklick oder per Pfeil-Abwärts- Taste (Auswahl mit Enter bestätigen) aus.
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Felder in den Rubriken Weitere Angaben und Zusatzfelder füllen Sie aus, soweit Sie es wünschen (bzw. die entsprechenden Informationen vorliegen). Sämtliche Felder der Rubrik Postanschrift hingegen bleiben in der Regel leer.

Postanschrift

Die Felder der Rubrik Postanschrift füllen Sie nur aus, wenn es zur Präzisierung der Post- Zustelladresse nötig ist (z.B.: Der entsprechende Haushalt besitzt eine eigene Postfachadresse mit abweichender Postleitzahl; zur sicheren Zustellung ist ein Adresszusatz wie c/o Hugentobler nötig). Ins Feld „Postfach“ schreiben Sie lediglich die Postfachnummer, ohne erklärenden Zusatz wie „Postfach“. Wenn Sie hier Einträge machen, so werden diese bei der Generierung von Postadressen berücksichtigt. Lassen Sie die Felder leer, greift Lintu bei der Generierung von Postadressen auf die Angaben im Strassenverzeichnis (z.B. für die PLZ) zurück.
Hinweis: Wenn Sie für eine Person einen Registereintrag erstellen, so wird der Postanschrift-Eintrag des Haushalts ignoriert. Stattdessen wird im Registereintrag das Feld Wohnort vorausgefüllt mit den Werten, die gemäss Strassenverzeichnis zum Haushalt gehören. Grund: Der Registereintrag soll die physische Wohnadresse einer Person enthalten, nicht die postalische.
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Leere Haushalte

Jeder Haushalt besteht aus mindestens einer Person. Wenn Sie einen Haushalt neu erfassen, müssen Sie deshalb im direkten Anschluss eine Person erfassen, die im Haushalt wohnt. Als Alternative bietet Lintu nur die Option Erfassten Haushalt verwerfen an. Damit wird sichergestellt, dass es keine leeren Haushalte gibt.

Haushaltsübersicht

Sobald Sie eine Person erfasst haben, wird diese in der Haushaltsübersicht im Abschnitt Haushaltsmitglieder aufgelistet. Über die Funktion Neues Haushaltsmitglied fügen Sie dem Haushalt weitere Mitglieder hinzu.

Optionen: Die Mutationsassistenten

Verfügbar für: Administrator, Benutzer mit vollem Schreibzugriff
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Für jedes Haushaltsmitglied können Sie durch Klicken auf Optionen einen Mutationsassistenten aufrufen, der Sie bei der Abwicklung häufiger Prozesse unterstützt. Folgende Assistenten stehen zur Verfügung:

Person: Löschen

Mit dieser Funktion löschen Sie eine Person aus Lintu; es bleiben einzig ihre Registereinträge erhalten. Beachten Sie, dass das Löschen einer Person keinen Eintrag in der Haushaltsgeschichte erzeugt und die Person nicht archiviert. Um eine bessere Übersicht über die Geschichte eines Haushalts zu behalten, verwenden Sie deshalb, wo immer möglich, die spezifischen Funktionen Auszug, Austritt und Bestattung: Diese Funktionen generieren einen Eintrag in der Haushaltsgeschichte und legen die Person im Archiv ab.

Person: Auszug

Über die Funktion Auszug rufen Sie den Auszugsassistenten auf. Lintu kennt drei Möglichkeiten des Auszugs:
  • In eine andere Gemeinde: Der Auszug wird in der Geschichte des Haushalts vermerkt. Die Person wird archiviert und kann im Personenarchiv weiterhin gefunden werden. Es bleiben sämtliche diese Personen betreffenden Registereinträge erhalten. Diese Registereinträge finden Sie über die Funktion Registereintrag suchen. Falls dabei ein Haushalt ohne Personen entsteht, wird dieser ebenso archiviert.
  • In einen neuen Haushalt in der gleichen Gemeinde. Sie werden aufgefordert, die notwendigen Angaben zum neuen Haushalt zu machen. Die Person wird mit sämtlichen Informationen (Gruppenzugehörigkeit etc.) diesem neuen Haushalt zugeordnet. Im alten und im neuen Haushalt wird der Auszug (bzw. Einzug) in der Geschichte vermerkt. Diese Funktion ist deaktiviert, wenn ein Haushalt aus nur einer Person besteht. In diesem Fall aktualisieren Sie stattdessen einfach die Adressangaben des bestehenden Haushalts.
  • In einen bestehenden Haushalt in der gleichen Gemeinde. Die Person wird mit sämtlichen Informationen (Gruppenzugehörigkeit etc.) dem ausgewählten Haushalt zugeordnet. Der Auszug (bzw. Einzug) wird in der Geschichte des alten und des neuen Haushalts vermerkt. Wenn ein Haushalt nur aus einer Person besteht, löscht Lintu nach einer Rückfrage den entsprechenden Haushalt. So wird die Existenz leerer Haushalte vermieden.
Hinweis: Wenn Sie mit Lintu mehrere Kirchgemeinden in einer einzigen Installation verwalten, behandelt Lintu diese unterschiedlichen Kirchgemeinden als eine einzige Gemeinde. Im Fall eines Auszugs in einen neuen Haushalt wählen Sie deshalb die Option In einen neuen Haushalt in der gleichen Gemeinde, auch wenn der Umzug von Kirchgemeinde A nach Kirchgemeinde B innerhalb der von Ihnen verwalteten Gemeinden erfolgt.
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Person: Austritt

Mit diesem Assistenten bearbeiten Sie Kirchenaustritte. Der Assistent führt folgende Schritte aus:
  • Die austretende Person wird archiviert und kann im Personenarchiv weiterhin gefunden werden..
  • Falls dabei ein Haushalt ohne Personen entsteht, wird dieser ebenso archiviert.
  • Es wird ein Eintrag im Austrittsregister angelegt.
Weitere Informationen zum Austrittsregister finden Sie im Kapitel Registereinträge.

Person: Todesfall

Über die Funktion Todesfall rufen Sie den Assistenten zur Verarbeitung von Todesfällen auf. Dabei ist zu unterscheiden zwischen Todesfällen mit kirchlicher Bestattung und Todesfällen ohne kirchliche Bestattung:
  • Todesfall mit kirchlicher Bestattung

    • Die verstorbene Person wird archiviert und kann im Personenarchiv weiterhin gefunden werden.
    • Falls dabei ein Haushalt ohne Personen entsteht, wird dieser ebenso archiviert.
    • Es wird kein Eintrag in der Haushaltsgeschichte angelegt
    • Es wird ein Eintrag im Bestattungsregister angelegt.
  • Todesfall ohne kirchliche Bestattung

    • Die verstorbene Person wird archiviert und kann im Personenarchiv weiterhin gefunden werden.
    • Falls dabei ein Haushalt ohne Personen entsteht, wird dieser ebenso archiviert.
    • Es wird ein Eintrag in der Haushaltsgeschichte angelegt
    • Es wird kein Eintrag im Bestattungsregister angelegt.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass ein irrtümlich vermerkter Todesfall nicht rückgängig gemacht werden kann. Auch ob eine Bestattung stattgefunden hat oder nicht, kann nachträglich nicht geändert werden. Achten Sie deshalb bitte genau, welche Auswahl Sie jeweils treffen im Assistenten. Schliessen des Assistentenfensters bricht den Assistenten ohne Änderung ab.
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Weitere Informationen zum Bestattungsregister finden Sie im Kapitel Registereinträge.

Haushaltsgeschichte

Zuunterst auf der Haushaltsübersicht finden Sie die Geschichte dieses Haushalts. Diese Geschichte erstellt Lintu automatisch und protokolliert so wichtige Mutationsereignisse des betreffenden Haushalts. Es werden folgende Ereignisse in der Haushaltsgeschichte vermerkt:
  • Ein- und Auszüge von Personen
  • Taufe, Erstkommunion, Konfirmation, Firmung, Trauung, Weihe, Todesfall (ohne Bestattung) und Austritt von Personen im Haushalt
Alle Ereignisse bleiben vermerkt, auch wenn die Person, die das Ereignis betrifft, nicht mehr zum Haushalt gehört (durch Auszug, Austritt, Todesfall oder Löschen). Die Haushaltsübersicht bleibt auch für Personen erhalten, die archiviert wurden.

Haushalt löschen

Verfügbar für: Administrator, Benutzer mit vollem Schreibzugriff
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Mit dieser Funktion löschen Sie einen Haushalt mit allen darin befindlichen Personen. Erhalten bleiben ausschliesslich die Registereinträge der Personen. Sie finden diese Registereinträge weiterhin über Registereintrag suchen.
Bitte verwenden Sie diese Funktionalität mit Bedacht. In der Regel ist es sinnvoller, den Haushalt indirekt zu löschen, z.B. indem man bei den einzelnen Haushaltsmitgliedern eine Wegzug-Mutation durchführt.
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Person suchen

Verfügbar für: Alle Benutzer
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Zweck der Personensuche

Diese Funktion erlaubt Ihnen das rasche Auffinden von Personen und Haushalten in Ihrer Gemeinde. Das hilft Ihnen, wenn Sie
  • Adressdetails einer Person suchen, zum Beispiel die Telefonnummer von Max Muster
  • Mutationen bei einer bestimmten Person (oder einem Haushalt) vornehmen wollen (zum Beispiel für die Tochter von Anna Muster ein Taufdatum eintragen).
Die Personensuche ist nicht geeignet, wenn Sie
  • nach Personen mit bestimmten Gemeinsamkeiten suchen (zum Beispiel Wandergruppenmitglieder, Personen mit Geburtsjahr 1950). Verwenden Sie dazu Abfragen.
  • Personendaten exportieren möchten. Verwenden Sie dazu Abfragen.

Suchfunktion

Die Personensuche funktioniert so, wie Sie es sich von verschiedenen Online- Telefonbüchern gewohnt sind:
  • Bei der Suche nach Namen werden alle Personen gelistet, deren Name mit Ihrem Suchbegriff übereinstimmt oder damit beginnt. Die Suche nach "Bach" liefert also Personen, die "Bach" heissen, "Bachofen", "Bachmann", "Bachtel" usf. Die Suche nach Vornamen, Strasse und Ort verhält sich analog.
  • Bei Kreisen hingegen können Sie nur nach Kreisen suchen, die unter Einstellungen als Kreis erfasst sind.

Person bearbeiten

Verfügbar für: Administrator, Benutzer mit vollem Schreibzugriff
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Die Personenmaske

Die Personenmaske ist in vier Unterseiten unterteilt, die Sie über die sogenannten Registerkarten (Tabs) erreichen: Personendaten, Zusatzfelder, Notizen und Registereinträge. Beachten Sie, dass einige Mutationsfunktionen für Personen nicht über diese Personenmaske aufgerufen werden, sondern über die Haushaltsübersicht > Haushaltsmitglieder > Optionen.

Registerkarte Personendaten

Wenn Sie eine Person neu erfassen oder bearbeiten, wird zunächst die Maske mit den Personendaten angezeigt. Zwingend ist eine Eingabe in folgenden Feldern:
  • Vornamen
  • Rufname
  • Name
  • Geburtsdatum
Vorname, Rufname, Name Lintu hält sich bei der Namens-Nomenklatur an die Vorgaben der Harmonisierung amtlicher Personenregister: Amtlicher Katalog der Merkmale (Download Merkmalskatalog) Darin werden folgende Definitionen gemacht:
  • Vornamen: sind „Vornamen aus dem Heimatschein, aus dem Geburts- oder dem Familienregister in der dort aufgeführten Reihenfolge bzw. aus ausländischen Ausweispapieren“.
  • Rufname: „Eine Person hat das Recht, aus der Liste seiner amtlichen Vornamen einen Rufnamen auszuwählen. Der Rufname kann aus einem oder mehreren einzelnen Vornamen (...) bestehen.“
  • Name: „Amtlicher Name entspricht dem Namen im schweizerischen Zivilstandsregister. Bei ausländischen Personen ohne Zivilstandsereignis in der Schweiz entspricht Amtlicher Name dem Namen im ausländischen Pass oder in der Identitätskarte. Amtlicher Name kann aus einem oder mehreren Teilen bestehen.“
Rolle: Kind oder Erwachsen? Lintu kennt keinen Automatismus, mit dem Kinder zu Erwachsenen gemacht werden (z.B. mit Erreichen eines bestimmten Alters). Sie müssen diese Änderung also individuell und manuell vornehmen. Allerdings passiert nicht viel, wenn Sie volljährige Kinder als Kinder im Haushalt belassen. Der Haupteffekt liegt in den Haushaltsanschriften, die Lintu automatisch erstellt: Diese werden ausschliesslich unter Verwendung der Namen der erwachsenen Personen in einem Haushalt erzeugt. Beachten Sie zudem, dass die Frage der Rolle im Haushalt keinen Einfluss auf das kirchliche Stimmrecht hat: Dieses weisen Sie einer Person über die Checkbox Stimmrecht zu. Die Steuerpflicht wird analog ebenfalls über die Checkbox Steuerpflicht bestimmt.

Registerkarte Zusatzfelder

Hier stehen Ihnen jene Zusatzfelder zu Verfügung, die Sie über > Einstellungen > Zusatzfelder Personen definiert haben. Wenn Sie eine Person also zum Beispiel der Wandergruppe zuordnen möchten, die Sie zuvor als Zusatzfeld definiert haben, klicken Sie auf die Registerkarte Zusatzfelder und setzen im entsprechenden Zusatzfeld für die Person einen Wert.

Registerkarte Notizen

Notizen dienen dazu, unstrukturierte und individuelle Inhalte abzulegen. Sie ergänzen die Zusatzfelder, die dem Erfassen von strukturierten Informationen dienen. Lintu kennt zwei Typen von Notizen: Öffentlich und Privat. Öffentliche Notizen sind für alle Lintu-Benutzer in Ihrer Gemeinde/Pfarrei sichtbar, private Notizen nur für den Benutzer, der die Notiz erfasst hat (mehr dazu: Privat oder öffentlich?) Eine öffentliche Notiz darf also keine Informationen enthalten, die nicht allen Mitarbeitenden der Gemeinde/Pfarrei zugänglich sein soll. Eine öffentliche Notiz könnte etwa sein: „War 12 Jahre im Vorbereitungsteam für Jugendlager tätig.“ Häufig wird eine Notiz allerdings Informationen enthalten, die die Privatsphäre einer Person tangieren. Diese Notizen müssen in jedem Fall als private Notiz angelegt werden. Ein Beispiel dafür: Der Jugendarbeiter notiert zum Jugendlichen Max Schlegel: „Hat sich seit dem 1.1.2008 drei Mal nicht ans Rauchverbot im Jugendtreff gehalten. Wurde am 1.3.2008 verwarnt“. Oder die Sozialdiakonin notiert zu Frau Beatrice Tobler: „Finanziell prekäre Situation. Hans fragen, wie wir sie unterstützen können“. Wir raten grundsätzlich davon ab, Informationen zu erfassen, die unter die Kategorie der „besonders schützenswerten Personendaten“ gemäss Datenschutzgesetz (DSG) fallen. In Art. 3c DSG werden zu dieser Kategorie gezählt: Daten über
  1. die religiösen, weltanschaulichen, politischen oder gewerkschaftlichen Ansichten oder Tätigkeiten,
  2. die Gesundheit, die Intimsphäre oder die Rassenzugehörigkeit,
  3. Massnahmen der sozialen Hilfe,
  4. administrative oder strafrechtliche Verfolgungen und Sanktionen;
Lintu bietet für Daten einen möglichst guten Schutz. Ein Missbrauch, Bedienungs- oder Programmierfehler kann aber nie völlig ausgeschlossen werden. Halten Sie sich deshalb generell an den Grundsatz, nur die wirklich nötigen und sinnvollen Daten zu speichern. Denn Daten, die gar nicht erst erfasst oder gespeichert wurden, können auch nicht abhanden kommen oder in falsche Hände gelangen. Bitte beachten Sie auch die geltenden Datenschutzbestimmungen.
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Registerkarte Registereinträge

Hier nehmen Sie für Mitglieder Ihrer Gemeinde/Pfarrei Einträge in die folgenden Register vor: Für reformierte Kirchgemeinden:
  • Taufe
  • Konfirmation
  • Trauung
Für katholische Kirchgemeinden/Pfarreien:
  • Taufe
  • Erstkommunion
  • Firmung
  • Trauung
  • Weihe
Einträge in das Austritts- und Bestattungsregister nehmen Sie über die entsprechende Funktion bei den jeweiligen Haushaltsmitgliedern in der Haushaltsübersicht vor. Grundsätzliche Informationen zur Registerführung bietet das Kapitel Register.

Mutationsdaten importieren

Verfügbar für: Administrator, Benutzer mit vollem Schreibzugriff
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Es kann sinnvoll sein, die Mutationsmeldungen der politischen Gemeinde in elektronischer Form zu übernehmen. So können Sie beispielsweise Neuzuzüger ohne viel Handarbeit in Lintu erfassen. Das Einlesen der Mutationsdatei ist eine mächtige Funktion und geschieht nicht vollautomatisch. Die Anwendung des Mutationsimporter in Lintu empfehlen wir daher Kirchgemeinden und Pfarreien ab 3000 Mitgliedern. Während der Anwendung des Mutationsimporters sind Sie darauf angewiesen, gewisse Daten manuell zu erfassen. Es ist daher wichtig, dass Sie neben der einzulesenden Mutationsdatei die Mutation von der politischen Gemeinde auch als pdf oder in Papierform erhalten und alle Informationen beisammen haben, um die Mutation durchzuführen. Die Mutationsdatei und das Mutationsblatt von der politischen Gemeinde müssen dabei identisch sein. Nachfolgend finden Sie eine Erläuterung über die Importmöglichkeit von Daten im CSV-Format.

CSV-Daten

Sie können Personendatensätze halbautomatisch in Lintu importieren, welche Ihnen in Form einer CSV-Datei ("comma separated values" - eine Textdatei mit kommagetrennten Werten) von der politischen Gemeinde zur Verfügung gestellt wurden. Sie können eine solche CSV-Datei auch selbst erstellen aus z.B. einer Excel-Datei mit Personendatensätzen, welche Sie von der politischen Gemeinde erhalten haben. In Excel öffnen Sie dazu die Tabelle und wählen aus dem Menu den Befehl Datei -> Speichern unter... und legen CSV als Ausgabeformat fest. Zu beachten ist dabei Folgendes:
  • Die CSV-Datei muss in jeder Zeile genau einen Personendatensatz enthalten. Ausnahme: Die erste Zeile in der Datei muss die Namen der Spalten (Felderbezeichnungen) enthalten.
  • Die CSV-Datei darf nur Personendatensätze enthalten, welche in Lintu als Ganzes neu hinzugefügt werden sollen (also keine Personendatensätze, welche nur eine Mutation beschreiben, z.B. Wegzug, Heirat, Tod usw.)
  • Idealerweise sind die Spaltenwerte der Personendatensätze in möglichst vollständiger (z.B. inkl. AHV-Nummer) und möglichst standardisierter Form vorhanden. Lintu kann z.B. ein Datum im Format "TT.MM.JJJJ" verarbeiten, nicht jedoch z.B. im Format "12. Jänner 1968".
Wenn die CSV-Datei die obigen Bedingungen erfüllt, können Sie sie in Lintu unter Mitglieder -> CSV importieren einlesen:
  1. CSV-Datei auswählen
  2. Encoding: Zeichensatz festlegen (ISO 8859-1 ist ein älteres Format, UTF-8 ein neueres. Fragen Sie im Zweifelsfall beim Lintu-Support oder bei der politischen Gemeinde nach, in welchem Format die Datei gespeichert ist). Die Auswahl des richtigen Zeichensatzformates ist wichtig, damit Umlaute und Sonderzeichen korrekt importiert werden können.
  3. CSV-Import konfigurieren auswählen.
Sie können dann die einzelnen Spalten in der CSV-Datei den jeweiligen Feldern in Lintu zuweisen. Lintu versucht dann, die Personendatensätze zu importieren. Dort, wo Lintu nicht selbstständig erkennen kann, wie und wo es den Personendatensatz hinzufügen muss, zeigt Ihnen Lintu verschiedene Entscheidungsvarianten an. Wählen Sie dann jeweils die aus Ihrer Sicht am besten passende Entscheidung aus. Vor dem Import der Daten erstellt Lintu automatisch eine Sicherungskopie/Backup Ihrer Daten in Lintu (also vor den Änderungen durch den Import). Überprüfen Sie nach jedem Import von Daten unbedingt, ob das Ergebnis Ihren Erwartungen entspricht. Sollte dies nicht der Fall sein, können (und sollten) Sie die Änderungen wieder rückgängig machen, in dem Sie Lintu anweisen, die Daten auf den Stand vor dem Import zurückzusetzen. Dies können Sie folgendermassen tun:
  1. Mitglieder -> Backup im Menu links auswählen
  2. Klicken Sie beim Backup, das wiederhergestellt werden soll (achten Sie auf das angezeigte Backupdatum und -zeit), auf den Restore-Link.

5. Abfragen

Mit Hilfe von Abfragen finden Sie bestimmte Gruppen von Menschen in Ihrer Gemeinde/Pfarrei. Dazu definieren Sie Kriterien, um nach diesen Personengruppen oder Haushalten zu suchen. Damit Sie solche Abfragen nicht immer wieder neu definieren müssen, können Sie sie unter einem beliebigen Namen abspeichern. Wählen Sie zum Anlegen einer Abfrage im Hauptmenü Mitglieder den Menüpunkt Abfragen und klicken Sie auf Neue Abfrage. Abfragen werden in der Regel von routinierten Benutzern eingerichtet. Das Einrichten erfordert zwar keine technischen Datenbankkenntnisse. Eine gewisse Erfahrung mit Datenbankabfragen (z.B. aus Access) ist aber von Vorteil. Jede Abfrage hat drei Bestandteile
  • Abfragenamen
  • Abfragekriterien
  • Anzuzeigende Felder

Abfragenamen

Name: Geben Sie der Abfrage einen Namen, der ihre Funktion kurz und klar festhält. Denken Sie bei öffentlichen Abfragen daran, dass der Name auch für alle anderen Benutzer verständlich ist. Wenn Sie später merken, dass ein Abfragename schlecht gewählt ist, können Sie ihn ändern. Zugriff: Jede Abfrage kann privat (nur für den Benutzer sichtbar, der sie eingerichtet hat) oder öffentlich (für alle Benutzer sichtbar) sein. Weitere Infos zu dieser Unterscheidung finden Sie im Kapitel Privat oder öffentlich?.

Abfragekriterien

Der komplexe Teil einer Abfrage ist die Definition der Abfragekriterien. Wir beginnen deshalb mit einem möglichst einfachen Beispiel und definieren folgende Abfrage: Wir suchen alle Gemeindeglieder, die 65 Jahre und älter sind.
  1. Wenn Sie eine neue Abfrage einrichten, sehen Sie zunächst eine einfache Auswahlliste. Wählen Sie aus dieser Liste aus, wonach Sie suchen. Da wir in unserem Beispiel nach Personen suchen, wählen wir Personen. Beachten Sie ferner, dass diese erste Auswahl bestimmt, welche Felder Ihnen unter Anzuzeigende Felder zur Verfügung stehen.
    Auswahl des Abfrageobjekts (wonach suchen Sie?)

    Auswahl des Abfrageobjekts (wonach suchen Sie?)

  2. Sobald Sie diese Auswahl getroffen haben, erscheint ein Kriterium Hinzufügen. Klicken Sie auf dieses Kriterium Hinzufügen, um zu bestimmen, in welchen Daten Sie suchen möchten. Da wir im ersten Schritt Personen mit ... gewählt haben, können wir nun in allen Daten suchen, die Lintu bezogen auf Personen abgelegt hat. Da wir nach Personen mit einem bestimmten Alter suchen, wählen wir Feld. Warum? Weil das Alter (bzw. das Geburtsdatum) eine Information ist, das im Personen-Feld Geburtsdatum gespeichert ist.
    Auswahl der Daten, in denen gesucht wird

    Auswahl der Daten, in denen gesucht wird

  3. Sobald wir Feld gewählt haben, stehen uns in Form einer Auswahlliste alle personenbezogenen Felder zur Auswahl. Wir wählen das Feld Geburtsdatum, da wir Menschen mit einem bestimmten Alter suchen.
    Auswahl des Abfragekriteriums

    Auswahl des Abfragekriteriums

  4. Im nächsten Schritt definieren wir, welchen Wert das Feld Geburtsdatum haben soll. Dazu dienen die beiden Felder rechts von Geburtsdatum: Der sogenannte Operator und der eigentliche Wert. Der Standard-Operator ist gleich. Wählen wir gleich, muss das ausgewählte Feld den eingegebenen Wert haben (also zum Beispiel das Feld Geburtsdatum den Wert 1.1.1945). Dieser Operator hilft in unserem Beispiel nicht weiter, da wir ja nicht nach Menschen mit einem bestimmten Geburtsdatum suchen. Wir suchen Personen, die vor einem bestimmten Zeitpunkt geboren wurden. In eine Abfrage übersetzt: Wir suchen nach Personen mit Geburtsdatum ... kleiner als ... 1.1.1943.
    Definition des Abfragekriteriums

    Definition des Abfragekriteriums

Damit sind die Abfragekriterien für unsere Beispielabfrage definiert. Abschliessend müssen wir noch den Button Speichern klicken, um die Abfrage zu speichern.

Entfernen von Abfragekriterien

Wünschen Sie ein Abfragekriterium wieder zu entfernen, so können Sie das über das Zeichen Abfragekriterium entfernen (minus) tun.

Kombination von Kriterien

UND-Verknüpfungen

Verkomplizieren wir nun unser Beispiel ein wenig. Nehmen wir an, dass Sie Personen suchen, auf die zwei Bedingungen zutreffen sollen. Zum Beispiel: Alle, die älter sind als 65, und zugleich jünger als 75. Dazu können wir die obige Abfrage ergänzen. Klicken Sie dazu zunächst auf das Kriterium Hinzufügen unterhalb des ersten Kriteriums („Geburtsdatum kleiner als 1.1.1943“). Nun können Sie ein zweites Kriterium definieren, in unserem Fall: Geburtsdatum grösser als 1.1.1933. Es stehen nun also zwei Kriterien untereinander:
  • Geburtsdatum kleiner als 1.1.1943
  • Geburtsdatum grösser als 1.1.1933
Lintu verbindet diese Bedingungen nun mit einem und und sorgt so dafür, dass im Ergebnis nur jene Personen angezeigt werden, die beide Bedingungen erfüllen.
Zwei Abfragekriterien als Und-Verknüpfung

Zwei Abfragekriterien als Und-Verknüpfung

ODER-Verknüpfungen/Kombinierte Abfragen

Wenn Sie in einer Abfrage mehrere Bedingungen definieren, verknüpft Lintu diese immer mit und. Nun gibt es aber Fälle, in denen Sie eine Oder-Verknüpfung wünschen. Lintu bietet beim Erstellen von Abfragen keine Oder-Verknüpfung von Abfragekriterien an, Sie können aber auf mehrere Arten indirekt ans Ziel gelangen. Ein Beispiel: Ihre Gemeinde ist in vier Kreise (Nord, Ost, Süd, West) aufgeteilt, und Sie möchten die Haushalte in zwei dieser Kreise (Nord und Ost) anschreiben. Sie suchen also nach Haushalten mit Kreis ...gleich ... Nord oder mit Kreis ... gleich ... Ost. Auf direktem Weg kommen wir nicht ans Ziel, da Lintu keine Oder-Verknüpfung anbietet. Hingegen gibt es einen einfachen indirekten Weg: Wir suchen alle Haushalte mit Kreis ...ungleich ... Süd und mit Kreis ... ungleich ... West. Nicht immer gibt es diesen indirekten Weg zur Definition von Oder-Verknüpfungen, häufig kommen Sie aber mit einer Kombination von Ausschlusskriterien ans Ziel. NEU: Eine weitere Möglichkeit, Oder-Verknüpfungen zu erstellen, besteht, indem Sie in Lintu mehrere erstellte Abfragen miteinander kombinieren. So werden die Ergebnisse aller kombinierten Abfragen angezeigt, was einer logischen ODER-Verknüpfung dieser Abfragen entspricht. Eine kombinierte Abfrage erstellen Sie, indem Sie in der Übersicht der Abfragen auf den Link Neue kombinierte Abfrage klicken. Danach können Sie die Abfragen auswählen, welche miteinander kombiniert (also ODER-verknüpft) werden sollen. Beachten Sie dabei, dass Sie nur Abfragen miteinander kombinieren können, welche
  • zur gleichen Kategorie (Person, Haushalt, ...) gehören
  • sowie die gleiche Sichtbarkeit/Berechtigung (privat, öffentlich) haben
Sie können also z.B. nicht eine private Abfrage mit einer öffentlichen kombinieren, und keine Personenabfrage mit einer Haushaltsabfrage. Hingegen können Sie z.B. öffentliche Haushaltsabfragen miteinander kombinieren: screen-shot-2016-10-21-at-13-51-27 Die Ergebnisse einer kombinierten Abfrage werden nach Möglichkeit dedupliziert und können wie üblich entweder angezeigt oder im CSV-Format zur Weiterverarbeitung heruntergeladen werden.

Abfrageobjekte

Neben Abfragen von Personen, können Sie Abfragen auch nach folgenden Abfrageobjekten durchführen:
  • Haushalte

    Für Abfragen mit Kriterien, die Haushalten zugeordnet sind, z.B. der Wohnadresse. Siehe weiter unten unter Haushaltsabfragen.
  • Taufregistereinträge

    Für Abfragen nach Taufereignissen, oder Personen, die in einem bestimmten Zeitraum getauft wurden
  • Konfirmationsregistereinträge

    Für Abfragen nach Personen, die in einem bestimmten Zeitraum konfirmiert wurden
  • Trauungsregistereinträge

    Für Abfragen nach Personen, die in einem bestimmten Zeitraum getraut wurden
  • Bestattungsregistereinträge

    Für Abfragen nach Personen, die in einem bestimmten Zeitraum bestattet wurden
  • Austrittsregistereinträge

    Für Abfragen nach Personen, die in einem bestimmten Zeitraum ausgetreten sind

Haushaltsabfragen

Wenn Sie statt nach Personen nach Haushalten suchen und daraufhin mit ... Personen auswählen, stossen Sie auf eine Besonderheit der Haushaltsabfrage: Vor Person(en) mit steht nun eine Zahlen-Liste, vorausgewählt ist der Wert 1+. Diese Standardauswahl bedeutet: Mindestens eine Person im Haushalt muss das Kriterium, das Sie nun definieren, erfüllen. Wählen Sie hier stattdessen den Wert 2+, so müssen mindestens zwei Personen das Kriterium erfüllen. Wählen Sie hingegen 2, so müssen es genau zwei Personen sein, sonst wird der Haushalt nicht in der Ergebnisliste angezeigt. Ein Beispiel: Sie suchen Paare, die Sie zu einem Kurs Partnerschaft im Alter einladen möchten. Sie stellen sich vor, dass die Teilnehmenden mindestens 60 Jahre alt sein sollten und nicht alleinstehend sind. Diese Paare finden Sie, indem Sie nach Haushalten suchen, in denen zwei Personen nach dem 1.1.1948 geboren sind. Die Abfrage lautet also:
Beispiel für eine Haushaltsabfrage

Beispiel für eine Haushaltsabfrage

Anzuzeigende Felder

Hier listet Lintu alle Felder auf, die Sie für einen Export verwenden können. Welche Felder das sind, hängt davon ab, was Sie bei den Abfragekriterien als Suchgegenstand ausgewählt haben (Personen, Haushalte oder einen der diversen Registertypen). Wenn Sie nach Taufregistereinträgen suchen, sind dies andere Felder, als wenn Sie nach Haushalten suchen.
  • Überlegen Sie sich, welche Angaben Sie später benötigen. Markieren Sie die entsprechenden Felder mittels der Checkbox.
  • Zudem können Sie die anzuzeigenden Felder zur Sortierung benutzen. Dazu dient die Auswahlliste (Dropdown) zwischen Checkbox und Feldbezeichnung. Wenn Sie zum Beispiel beim Feld Name aus dieser Liste den Wert 1. Prio(rität) wählen, dann wird Ihr Abfrageergebnis alphabetisch nach Name sortiert. Wenn Sie nun zudem beim Feld Vorname den Wert 2. Prio(rität) wählen, dann wird Ihre Liste in zweiter Priorität nach Vornamen sortiert (Anna Muster kommt vor Beate Muster, diese vor Carlo Muster, usf.).

Postadresse und Anredezeile

Die meisten Felder, die Sie exportieren können, kennen Sie aus den Eingabemasken für Personen, Haushalte und Registereinträge. So entspricht bei einer Haushaltssuche das anzuzeigende Feld Strasse dem Feld Strasse in der Haushaltsmaske. Anders verhält es sich bei folgenden Feldern:
  • Postadresse Person (nur verfügbar bei Suche nach Personen)
  • Postadresse Haushalt
  • Anredezeile Person (nur verfügbar bei Suche nach Personen)
  • Anredezeile Haushalt
Diese Felder setzt Lintu automatisch aus verschiedenen Informationen zusammen. Diese zusammengesetzten (synthetischen) Felder helfen Ihnen dabei, ohne manuelle Eingriffe stimmige Adressen und stimmige Anredezeile, zum Beispiel für Word-Serienbriefe, zu erzeugen.
Die Regeln, nach denen Lintu die Postadresse für Haushalte zusammensetzt, sind relativ komplex. Zum Beispiel entscheidet Lintu die Frage, ob ein Haushalt als Familie angeschrieben wird (oder ob die Personen einzeln, als Herr und Frau, angeschrieben werden) aufgrund diverser Parameter wie Anzahl Erwachsene und Kinder im Haushalt, Zivilstand der Erwachsenen und Nachname(n) der Erwachsenen. Die Regeln, nach denen Lintu synthetische Felder erzeugt, können Sie nicht beeinflussen.

Regeln zur Erzeugung von Haushaltsanschriften

Haushalte mit zwei verheirateten Erwachsenen Leben in einem Haushalt zwei verheiratete Erwachsene, so lautet die Anrede "Frau und Herr", wenn sie keine Kinder haben und "Familie", sofern sie mindestens ein Kind haben. Haben die beiden verheirateten Erwachsenen denselben Nachnamen, so lautet die Namenszeile "Arnold und Berta Christen". Haben sie unterschiedliche Namen, so lautet sie "A. Bühler und C. Dennler". Haushalte von allein Erziehenden Im Haushalt lebt eine erwachsene Person mit mindestens einem Kind, dann lautet die Anrede  "Familie Anna Bühler". Alleine lebende Erwachsene Die Anrede lautet "Frau Maria Benninger" oder "Herr Max Benninger". Haushalte mit anderer Zusammensetzung Es werden maximal drei Personen ausgewählt in folgender Ordnung: Nach Konfession (Reformierte zuerst), nach Geschlecht (Frauen zuerst), nach Nachname (alphabetisch). Die Anrede lautet dann z.B. "Herr Arthur Bühler Frau Christine Dennler Frau Eva Füglistaler"
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Postadresse

Die Postadresse verwenden Sie im Adressfeld von Couverts, bzw. in Briefköpfen oder für Klebeetiketten. Diese Adresse wird zusammengesetzt aus diversen Feldern und sollte bei jeder Haushaltskonstellation ein plausibles Ergebnis liefern. Postadresse Person dient der Adressierung von Drucksachen, die sich an eine Einzelperson richten. Postadresse Haushalt dient der Adressierung von Drucksachen, die sich an alle Personen richten, die gemeinsam in einem Haushalt wohnen.
Hinweis 1: Die Haushaltsadressen für die diversen  Kirchenbote-Exporte werden nach anderen Regeln generiert. Diese Regeln sind von den zuständigen Druckereien definiert. Hinweis 2: Weicht die Postadresse eines Haushalts von der Wohnadresse ab, so erfassen Sie diese abweichende Postadresse in den entsprechenden Feldern der  Haushaltsmaske.
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Anredezeile

Die Anredezeile verwenden Sie in der personalisierten Anrede in einem Word-Serienbrief, in einem Massenmail oder in ähnlichen Produkten. Anredezeile Person dient der Anrede von Einzelpersonen, Anredezeile Haushalt der Anrede von allen Personen, die zusammen in einem Haushalt wohnen. Bestimmte Elemente dieser Anrede können Sie selbst definieren, und zwar über den Menüpunkt  Einstellungen > Anredezeile. Dort bestimmen Sie die Anredefloskel und die zu verwendenden Namenselemente. Damit können Sie sehr formelle Anredezeilen definieren („Sehr geehrte Frau Doktor Muster“), sehr informelle („Hallo Eva“), und alles dazwischen. Einstellungen, die Sie im Menüpunkt Anredezeile vornehmen, gelten jeweils für sämtliche Anredezeilen, die Sie ab diesem Zeitpunkt auf Basis einer Abfrage erzeugen. Sie können diese Einstellung jederzeit erneut ändern, und auch diese erneute Änderung ist sofort in allen Abfragen wirksam.

Abfragen verwalten und ausführen

Wenn Sie bereits Abfragen gespeichert haben, so gelangen Sie über den Menüpunkt Mitglieder > Abfragen zu einer Übersicht über diese Abfragen. Jeder Benutzer sieht dabei alle öffentlichen und seine eigenen privaten Abfragen. In dieser Abfrageübersicht stehen Ihnen vier Funktionen zur Verfügung: Abfrage bearbeiten, löschen, Ergebnis anzeigen, Ergebnis exportieren.

Abfragen bearbeiten und löschen

Jede Abfrage (auch kombinierte Abfragen) können Sie zu einem späteren Zeitpunkt in allen Belangen ändern. Wenn Sie eine öffentliche Abfrage bearbeiten, denken Sie daran, dass diese Abfrage eventuell von anderen Benutzern verwendet wird. Wenn Sie Änderungen vornehmen und die anderen Benutzer nicht darüber informieren, besteht die Gefahr, dass andere Benutzer die Abfrage erneut verwenden, in der Erwartung, sie liefere das gewohnte Ergebnis. Denken Sie auch beim Löschen von öffentlichen Anfragen daran, dass sie unter Umständen einem anderen Lintu-Benutzer in Ihrer Gemeinde nach wie vor gute Dienste leistet.

Ergebnis anzeigen und Ergebnis exportieren

In der Abfrageübersicht stehen Ihnen zudem die Funktionen Ergebnis anzeigen und Ergebnis exportieren zur Verfügung. Die Funktion Ergebnis anzeigen schreibt die anzuzeigenden Felder Ihrer Abfrage auf eine Bildschirmseite. Diese Funktion hilft Ihnen dabei, eine Abfrage zu kontrollieren: Sind die aufgelisteten Personen, bzw. Haushalte plausibel, habe ich die richtigen Felder zur Anzeige ausgewählt, usf.? - Zudem können Sie Funktion Ergebnis anzeigen nutzen, um möglichst umkompliziert eine Liste (von Namen zu Beispiel) auszudrucken.

Ergebnis exportieren

Meistens möchten Sie das Ergebnis einer Abfrage an einem anderen Ort verwenden, zum Beispiel als Datenquelle in einem Word-Serienbrief oder zur Erzeugung einer Personentabelle in Excel. Dazu dient die Funktion Ergebnis exportieren. Wenn Sie Ergebnis exportieren ausführen, wird das Ergebnis in eine Datei vom Typ CSV exportiert. Diese Datei trägt einen Namen der Art "Haushalte_mit_Schulkindern_12-03- 08_17.35.03.csv" (der Name ist zusammengesetzt aus dem Abfragenamen, dem Exportdatum und dem Exportzeitpunkt). Speichern Sie diese Datei an einen geeigneten Ort auf Ihrem lokalen System. Damit steht Ihnen das exportierte Ergebnis zum weiteren Gebrauch, zum Beispiel in einem Word-Serienbrief, zur Verfügung. Bei jedem Export müssen Sie zudem auswählen, welches Trennzeichen Lintu in der CSV- Datei verwenden soll. Zur Auswahl stehen Komma und Strichpunkt. Je nach Konfiguration Ihres Betriebssystems funktioniert das eine oder andere Trennzeichen besser mit Excel zusammen. Welches Trennzeichen sich auf Ihrem Computer eignet, erfahren Sie am einfachsten durch Probieren. Machen Sie dazu einen Export aus Lintu (von einer Abfrage, die zuvor eingerichtet haben. Welche Abfrage, spielt keine Rolle). Speichern Sie diesen Export auf einem lokalen Laufwerk. Öffnen Sie den Export anschliessend mit Excel (zum Beispiel durch Doppelklicken). Nun sollten die exportierten Felder aus Lintu im Excel-File wiederum in separaten Zellen stehen. Ist das nicht der Fall, wechseln Sie beim Export das Trennzeichen; nun sollte sich der neue Export in Excel im beschriebenen Sinn öffnen.

Hinweis: Word-Serienbrief

Wenn Sie einen Word-Serienbrief erstellen, brauchen Sie die CSV-Datei nicht vorgängig zu öffnen und nicht zu bearbeiten. Erstellen Sie vielmehr ein Word-Serienbrief-Dokument und wählen Sie unter  Extras > Seriendruck > Daten importieren > Datenquelle öffnen das soeben abgespeicherte CSV-Dokument aus (vergessen Sie dabei nicht, beim Datenquelle-Öffnen-Dialogfenster Dateityp auf alle Dateien (*.*) zu setzen - andernfalls können Sie die CSV-Datei nicht sehen).
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CSV

Mehr Information zum Dateiformat CSV: http://de.wikipedia.org/wiki/CSV_%28Dateiformat%29
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Musterabfragen

Die folgende Auswahl zeigt Ihnen ein Reihe von Abfragen, wie sie - so oder ähnlich - in fast jeder Gemeinde/Pfarrei gebraucht werden. Die Screenshots zeigen jeweils die Abfragekriterien, die Sie in der Bearbeitungsansicht jeder Abfrage im Abschnitt Abfragekriterien bestimmen. Am besten üben Sie den Umgang mit Abfragen, indem Sie die hier vorgestellten Abfragen in Lintu nachbilden und nach Ihren Bedürfnissen modifizieren.

1. Neuzuzüger Kreis Nord seit dem 1.1.2008

Sie suchen alle Haushalte, die seit dem 1.1.2008 neu im Kreis Nord wohnen und von ausserhalb in die Gemeinde/Pfarrei zugezogen sind. Wie finden Sie diese Haushalte? Erstellen Sie zunächst eine neue Abfrage. Als erstes geben Sie ihr den Namen „Neuzuzüger“. Da Sie diese Abfrage wiederholt benötigen, speichern Sie sie am besten unter diesem allgemeinen Namen ab. Spezifische Kriterien (Kreis, Zuzugsdatum, ...) ändern Sie jeweils, bevor Sie die Abfrage wieder ausführen. Zudem machen Sie die Abfrage öffentlich. Dann kann sich die leitende Person im Kreis Nord ihre Neuzuzüger gleich selber anzeigen lassen. Wie gestalten Sie aber die Abfrage? Sie suchen Haushalte (nicht Personen). Wählen Sie deshalb bei den Abfragekriterien Haushalte aus. Wenn Sie nun weiter mit Feld wählen, merken Sie, dass Sie so nicht weiterkommen: Der Haushalt hat kein Feld Zuzugsdatum. Ein Zuzugsdatum haben bei Lintu nur Personen. Deshalb wählen Sie Haushalte ... mit Person. Nun können Sie für diese Person(en) das gewünschte Kriterium setzen. Nämlich: mit Feld Zuzugsdatum grösser als 1.1.2008. Einen Mangel hat unsere Abfrage noch: Die Anzahl der Personen, die unser Kriterium erfüllen muss, steht standardmässig bei 1+. Das heisst: Mindestens eine Person muss nach dem eingesetzten Datum eingezogen sein. Um wirkliche Neuzuzüger handelt es sich aber bloss, wenn alle Personen eines Haushalts nach unserem Stichdatum zugezogen sind. Deshalb wählen Sie aus der Auswahlliste alle (Person(en) mit) aus. Zudem wollten Sie die Neuzügerauswahl ja auf den Kreis Nord beschränken. Definieren Sie deshalb ein zusätzliches Kriterium, und zwar auf der gleichen hierarchischen Ebene wie das Personenkriterium. Dieses Mal aber geht es um ein Haushaltsfeld: Die Kreis- Zugehörigkeit ist ja eine Eigenschaft des Haushalts. Wählen Sie Kreis... gleich...Nord. Damit ist die Abfrage vollständig und kann gespeichert werden.
Beispielabfrage: Neuzuzüger Kreis Nord seit dem 1.1.2008

Beispielabfrage: Neuzuzüger Kreis Nord seit dem 1.1.2008

2. Alleinerziehende

Mit dieser Abfrage wählen Sie alle Haushalte aus, in denen genau ein Erwachsener (1) und mindestens ein Kind (1+) wohnt.
Beispielabfrage: Alleinerziehende

Beispielabfrage: Alleinerziehende

3. Bestattungen 2008

Mit dieser Abfrage wählen Sie alle Registereinträge aus, die Sie für Bestattungen des Jahrs 2008 gemacht haben. Wenn Sie unter Anzuzeigende Felder nun beispielsweise Name Nahestehender, Adresse Nahestehender und PLZ und Ort Nahestehender auswählen, können Sie mit dieser Abfrage die Anschriften für einen Brief an jene Menschen sammeln, die im Lauf des Jahres eine nahestehende Person verloren haben.
Beispielabfrage: Bestattungen 2008

Beispielabfrage: Bestattungen 2008

4. Haushalte mit Schulkindern in der 2. Unterstufe

Mit dieser Abfrage wählen Sie die Haushalte aus, die im Schuljahr 2008/2009 (mindestens) ein Kind in der 2. Unterstufe haben. Dabei machen Sie Gebrauch vom Zusatzfeld Unterricht, oder genauer: von der Option 2. Unterstufe 2008/09 des Zusatzfelds Unterricht.
Beispielabfrage: Haushalte mit Schulkindern in der 2. Unterstufe

Beispielabfrage: Haushalte mit Schulkindern in der 2. Unterstufe

5. Jugendliche mit E-Mail

In dieser Abfrage suchen Sie Personen in einem bestimmten Alter (grob gesagt: zwischen 16 und 22 Jahren), deren E-Mail-Adresse Sie kennen und erfasst haben. Mit dem Ergebnis dieser Abfrage können Sie beispielsweise per E-Mail eine preiswerte Last-Minute- Einladung zu einem Jugendanlass verschicken.
Beispielabfrage: Jugendliche mit E-Mail

Beispielabfrage: Jugendliche mit E-Mail

6. Kirchlich getraute Ehepaare (ab 2000)

Diese Abfrage sucht die Haushalte, in denen genau zwei Personen einen Trauungsregistereintrag haben, dessen Trauungsdatum nach dem 1.1.2000 liegt. Theoretisch ist es zwar möglich, dass diese beiden Personen wohl zusammen wohnen, aber je mit einer anderen Person verheiratet sind. In der Wirklichkeit sollte die Abfrage aber das gewünschte Resultat liefern: Die Paare nämlich, die seit dem Jahr 2000 in Ihrer Gemeinde getraut wurden und nach wie vor da wohnen. (Aus dem gemeinsamen Haushalt folgt nach dem gesunden Menschenverstand auch, dass die beiden Personen nach wie vor verheiratet sind - um in diesem Punkt sicherzugehen, könnten Sie für die beiden Personen das Kriterium Zivilstand gleich verheiratet hinzufügen.)
Beispielabfrage 6: Kirchlich getraute Ehepaare

Beispielabfrage 6: Kirchlich getraute Ehepaare

7. Konfirmanden 2005-2007

Diese Abfrage sucht die Personen, die in den Jahren 2005 bis 2007 in Ihrer Gemeinde konfirmiert wurden.
Beispielabfrage: Konfirmanden 2005-2007

Beispielabfrage: Konfirmanden 2005-2007

8. Haushalte im Kreis Nord

Diese Abfrage sucht die Haushalte, die an einer Strasse, bzw. einem Strassenabschnitt liegen, die zum Kreis Nord zählen.
Beispielabfrage: Haushalte im Kreis Nord

Beispielabfrage: Haushalte im Kreis Nord

9. Seniorenpaare

Diese Abfrage sucht alle Haushalte, in denen mindestens eine Person 60 Jahre oder älter ist und in denen mindestens zwei Erwachsene wohnen (die Altersgrenze für Senioren legen Sie natürlich nach Gutdünken, bzw. Anlass selber fest). Damit werden auch jene Paare ausgewählt, bei denen nur eine Person das definierte Alter erreicht hat (und natürlich ist es auch hier Ihrem Gutdünken überlassen, die Kriterien anders zu setzen und nur Paare zu suchen, bei denen beide Personen ein bestimmtes Alter erreicht haben).
Beispielabfrage: Seniorenpaare

Beispielabfrage: Seniorenpaare

10. Stimmberechtigte

Diese Abfrage sucht alle Personen, denen Sie das Stimmrecht zugewiesen haben. Damit können Sie beispielsweise die Adressen für die Einladung zur Kirchgemeindeversammlung aufbereiten.
Beispielabfrage: Stimmberechtigte

Beispielabfrage: Stimmberechtigte

11. Wandergruppe

Diese Abfrage sucht alle Personen, denen Sie beim Zusatzfeld Wandergruppe (s. Abbildung 18) die Option Mitglied zugewiesen haben. Sie können diese Abfrage zum Beispiel verwenden, um eine Adressliste der Wandergruppenmitglieder zu erstellen.
Beispielabfrage: Wandergruppe

Beispielabfrage: Wandergruppe

6. Spezielle Abfragen

Lintu gibt Ihnen drei spezielle, bereits vorkonfigurierte Abfragen zur Hand: Die Suche in Notizen, die Geburtstagsliste und den Export der Kirchenboten-Empfänger.

In Notizen suchen

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Jeder Benutzer kann in allen öffentlichen und in seinen privaten Notizen nach bestimmten Begriffen suchen. Beachten Sie dabei folgende Regeln:
  • Kirche: Zeigt alle Notizen an, in denen das Wort Kirche vorkommt
  • Kirche*: Zeigt alle Notizen an, in denen das Wort Kirche oder Wörter vorkommen, die mit Kirche beginnen (z.B. Kirchen, Kirchenpflege, Kirchenrat). Der Asterisk (*) kann nur am Suchbegriffsende als Wildcard eingesetzt werden.
  • kirchlich aktiv“: Zeigt alle Notizen an, in denen der Ausdruck kirchlich aktiv vorkommt (also beide Wörter in dieser Reihenfolge, durch einen Leerschlag getrennt). Wenn Sie nach kirchlich aktiv ohne Anführungszeichen suchen, werden alle Notizen gelistet, in denen die Ausdrücke kirchlich und aktiv vorkommen, und zwar ungeachtet ihrer Position.
  • „kirchlich aktiv“ Sonntagsschule: Zeigt alle Notizen an, in denen der Ausdruck kirchlich aktiv und der Ausdruck Sonntagsschule vorkommen (unabhängig davon, an welcher Stelle in der Notiz die beiden Ausdrücke vorkommen).

Geburtstagsliste

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Mit der Funktion Geburtstagsliste erzeugen Sie eine Liste von Jubilaren nach verschiedenen Kriterien. Die Geburtstagsliste dient Pfarrern und Sozialdiakonen als Grundlage für Besuche und ähnliches. Zudem kann die Liste als Basis eines Serienbriefs verwendet werden. Folgende Kriterien stehen Ihnen zur Auswahl der Jubilare zur Verfügung:
  • Zeitraum des Geburtstags
  • Alter der Jubilare
  • Konfession(en) der Jubilare
  • Kreis(e), in denen die Jubilare wohnen
Zeitraum definiert den Zeitraum, in dem die anzuzeigenden Personen Geburtstag haben. Alter definiert, welchen Geburtstag sie feiern. Die Standardeinstellung ist 80 85 90+. Damit werden alle Personen angezeigt, die im vorgegebenen Zeitraum 80, 85, 90 oder älter als 90 werden (das + nach einer Zahl bewirkt also, dass alle Personen mit soviel oder mehr Jahren angezeigt werden). Diese Standardeinstellung können Sie überschreiben, zum Beispiel mit 70 75 80+. Das Ergebnis einer Abfrage können Sie anzeigen und exportieren. Anzeigen zeigt die getroffene Auswahl auf dem Bildschirm an. Exportieren exportiert diese Auswahl in eine CSV-Datei. Hinweise zum Umgang mit CSV-Dateien gibt das Kapitel Abfragen verwalten und ausführen.
Hinweis: Die Geburtstagsliste ist eine spezielle Abfrage, wie der Name sagt: eine Abfrage nach Jubilaren. Verwenden Sie diese Liste nicht, wenn Sie aus einem anderen Grund nach Personen in einem bestimmten Alter suchen. Wenn Sie zum Beispiel alle 16- bis 18- Jährigen, die konfirmiert sind, in ein Jugendlager einladen möchten, verwenden Sie dazu frei definierbare Abfragen. Mit freien Abfragen können Sie sowohl die Abfrage wie die anzuzeigenden Felder viel präziser angeben.
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Kirchenbote

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Über die Funktion Kirchenbote erzeugen Sie einen Export der Anschriften aller Haushalte, die den Kirchenboten zugeschickt bekommen (dazu haben Sie in der Haushalts-Maske die Checkbox Kirchenbote zuschicken aktiviert). Als erstes wählen Sie die Kantonal-Ausgabe, für die Sie die Adressen exportieren. Je nach Kantonal-Ausgabe müssen Sie nun ergänzende Angaben wie Split oder Gemeindenummer machen. Die Wahl der Kantonal-Ausgabe ist nötig, weil Lintu die Empfängeradressen je nach Ausgabe anders aufbereitet. Der Grund dafür sind unterschiedliche Spezifikationen der zuständigen Druckereien. Klicken Sie nun Datei herunterladen. Die Haushaltsanschriften werden in eine CSV-Datei exportiert, die Sie ohne weitere Bearbeitung an die Druckerei bzw. die dafür zuständige Organisation schicken. Sie übermitteln der Druckerei also keine Mutationen, sondern jedes Mal den ganzen Adressstamm. Die Druckerei importiert diesen Adressstamm automatisch in ihr Adressiersystem (und überschreibt dabei die bestehenden Empfängeradressen). Sie brauchen der Druckerei deshalb keine Mutationen mehr zu melden. Wenn Sie zum ersten Mal einen Kirchenbote-Export aus Lintu an Ihre Druckerei schicken, empfehlen wir Ihnen, vorab mit der Druckerei Kontakt aufzunehmen. Sagen Sie, dass Sie die Kirchenbote-Adressen von jetzt an aus Lintu exportieren. Alle Kirchenbote- Druckereien kennen Lintu und sind imstand, Ihre Daten ohne grösseren Aufwand zu importieren.
Hinweis: Adresslisten sollten nicht unverschlüsselt via E-Mail verschickt werden. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Druckerei nach Möglichkeiten der verschlüsselten Übertragung. Der Kanton Aargau verpflichtet Kirchgemeinden aus Datenschützgründen zu einer verschlüsselten oder gesicherten Übertragung dieser Daten.
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7. Zusatzfelder

Mit Hilfe von Zusatzfeldern passen Sie Lintu den spezifischen Begebenheiten und Anforderungen in Ihrer Gemeinde an. Lintu stellt Ihnen für die beiden Hauptgrössen in Ihrer Gemeinde Zusatzfelder zur Verfügung: Für Personen (Zusatzfelder Personen) und für Haushalte (Zusatzfelder Haushalte). Beide finden Sie im Hauptmenü unter Einstellungen. Sobald Sie ein Zusatzfeld angelegt haben, erscheint es automatisch bei der entsprechenden Erfassungsmaske (bei Personen in der Registerkarte „Zusatzfelder“, bei Haushalten in der Übersichtsmaske unten im Kasten „Zusatzfelder“). Wozu brauchen Sie nun aber Zusatzfelder? Das hängt, wie gesagt, von den Begebenheiten und Anforderungen in Ihrer Gemeinde ab. Nehmen wir an, in Ihrer Gemeinde gebe es eine aktive Gruppe junger Erwachsener, die Sie regelmässig über geplante Veranstaltungen und Angebote informieren möchten. Dazu können Sie in Lintu das Zusatzfeld "Junge Erwachsene" einrichten. Sie haben nun die Möglichkeit, einzelne Personen über dieses Zusatzfeld zur Gruppe junger Erwachsener zu schlagen. Mit einer Abfrage haben Sie in einem weiteren Schritt die Möglichkeit, die Mitglieder dieser Gruppe auszuwählen.

Zusatzfelder: Typ

Lintu stellt Ihnen drei Typen von Zusatzfeldern zu Verfügung: Freitext, Datum, Auswahl. Je nach Art der Zusatzinformation, die Sie erfassen möchten, eignet sich der eine oder der andere Typ besser.

Typ Freitext

In einem Zusatzfeld vom Typ Freitext können Sie beliebige Bemerkungen (bis maximal 255 Zeichen) unterbringen. Dieser Typ eignet sich dann, wenn Sie im gleichen Zusatzfeld je verschiedene (sogenannt unstrukturierte) Informationen unterbringen möchten. Ein Beispiel: Der Jugendarbeiter möchte die Skype-Pseudonyme der Jugendlichen speichern, die in seinem Jugendtreff verkehren. Dazu erstellt er ein Zusatzfeld und nennt es "Skype-Name". Und er wählt den Typ Freitext, weil ja jeder Jugendliche einen individuellen Skype-Namen hat.
Hinweis: Wenn Sie ein Zusatzfeld dazu benutzen möchten, die Mitgliedschaft in einer Gruppe oder ähnliches festzuhalten, verwenden Sie besser ein Feld vom Typ Auswahl.
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Typ Datum

In einem Zusatzfeld vom Typ Datum können ausschliesslich Kalenderdaten erfasst werden. Ein Beispiel: Ein Pfarrer möchte am Ende des Jahrs sehen können, welche Haushalte er im laufenden und im vergangenen Jahr besucht hat. Dazu richtet er ein privates Zusatzfeld vom Typ Datum ein, das er "Letzter Hausbesuch" nennt. Nun trägt er jeweils das Datum eines Besuchs beim entsprechenden Haushalt in diesem Zusatzfeld ein und kann damit im Lauf der Zeit vielfältige quantitative und qualitative Recherchen machen.

Typ Auswahl

In einem Zusatzfeld vom Typ Auswahl lassen sich beliebige Optionen definieren, die dann in der Haushalts- bzw. Personenmaske in Form einer Auswahlliste (Dropdown) zur Verfügung stehen. Auswahllisten sind dann sinnvoll, wenn es eine abschliessende Zahl von Optionen gibt, die zur Auswahl stehen sollen. Konkret:
  • Auswahllisten eignen sich für Schulklassen, die einzelnen Optionen sind dann "1. Klasse Unterstufe", "2. Klasse Unterstufe" usf.
  • Auswahllisten eignen sich auch, um Gruppenzugehörigkeiten zu definieren. Zum Beispiel: Personen, die sich im Abholdienst für den Gottesdienst engagieren. Richten Sie dazu eine Gruppe "Abholdienst" ein, und definieren Sie als einzige Option: "zugehörig".
Die Werte einer Auswahlliste müssen distinkt sein, das heisst: Es sollte jeweils nicht mehr als ein Wert aus der Auswahl auf einen Haushalt, bzw. eine Person zutreffen. Deshalb ist es zum Beispiel nicht sinnvoll, eine Zusatzfeld Typ Auswahl mit dem Namen "Kommissionen" einzurichten, dessen Optionen die verschiedenen Kommissionen in Ihrer Gemeinde sind: Manche Personen werden nämlich mehreren Kommissionen angehören; und die entsprechende Mehrfachzuweisung ist mittels einer Auswahlliste nicht möglich.
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Zusatzfelder: Zugriff

Jedes Zusatzfeld kann privat oder öffentlich sein. Öffentliche Felder sind für alle Benutzer sichtbar (und in Abfragen verwendbar). Ein privates Zusatzfeld sieht nur der Benutzer, der es eingerichtet hat. Mehr zu dieser Unterscheidung lesen Sie im Kapitel Privat oder öffentlich?
Tipp: Richten Sie nur solche Zusatzfelder als öffentlich ein, die tatsächlich von verschiedenen Benutzern gebraucht werden. Damit bleiben die Haushaltsmaske und die Personenmaske, Register Zusatzfelder, übersichtlich.
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Beachten Sie, dass Sie öffentliche Zusatzfelder später nicht mehr privat machen können: Das Feld wird ja unter Umständen bereits in öffentlichen Abfragen oder in privaten Abfragen anderer Benutzer verwendet. Hingegen kann der Administrator sämtliche privaten Zusatzfelder zu einem späteren Zeitpunkt öffentlich machen. Dies kann sinnvoll sein, etwa dann, wenn sich eine zunächst lose Gruppe in der Gemeinde etabliert und von allgemeinem Interesse wird. Ein Beispiel: Der Pfarrer arbeitet punktuell mit Leuten aus der Gemeinde/Pfarrei zur Predigtvorbereitung zusammen und hat deshalb in Lintu das Zusatzfeld "Predigtvorbereitung" als privates Zusatzfeld eingerichtet. Nun etabliert sich diese Predigtvorbereitungsgruppe, sie soll zum Beispiel zum gemeinsamen Essen der freiwilligen Mitarbeitenden eingeladen werden. Damit wird es sinnvoll, dass auch das Sekretariat das Zusatzfeld in Abfragen verwenden kann. Dann ist es Zeit, dass der Administrator das Zusatzfeld öffentlich macht.

Zusatzfelder verwalten

Sobald Sie Zusatzfelder eingerichtet gaben, gelangen Sie über den Menüpunkt Einstellungen > Zusatzfelder Personen bzw. Einstellungen > Zusatzfelder Haushalte zu einer Übersicht über diese Zusatzfelder. Jeder Benutzer sieht dabei sämtliche öffentlichen und seine eigenen privaten Zusatzfelder. Je nach Typ des Zusatzfelds und Berechtigungen des Benutzers sind dabei unterschiedliche Änderungen möglich: Löschen, Umbenennen, Veröffentlichen.

Löschen

Jeder Benutzer kann seine privaten Zusatzfelder löschen. Benutzer mit Schreibrecht können zudem alle öffentlichen Zusatzfelder löschen. Löschen Sie ein Zusatzfeld erst dann, wenn Sie sicher sind, dass es in keiner Abfrage mehr vorkommt (und wenn doch: dass auch diese Abfrage gelöscht werden kann).

Umbenennen

Jeder Benutzer kann seine privaten Zusatzfelder umbenennen. Benutzer mit Schreibrecht können zudem alle öffentlichen Zusatzfelder umbenennen. So können Sie beispielsweise einem öffentlichen Zusatzfeld einen besseren Namen geben, wenn sich die Anwender bislang schwer taten mit der Bezeichnung. Denken Sie beim Bearbeiten und Löschen von Zusatzfeldern daran, dass diese häufig in Abfragen verwendet werden. Nehmen Sie an Zusatzfeldern deshalb nur Änderungen vor, die zu seiner Klärung, Ergänzung oder Korrektur beitragen. Definieren Sie nie ein neues Zusatzfeld auf der Basis eines alten. Abfragen, die das Zusatzfeld im alten Sinn verwenden, werden sonst unsinnig und unverständlich.

Veröffentlichen

Der Administrator kann private Zusatzfelder beliebiger Benutzer öffentlich machen. Mehr dazu unter Zusatzfelder: Zugriff

8. Kirchenregister

Lintu erlaubt Ihnen das Führen kirchlicher Register in elektronischer Form. Diese Registerführung ist flexibel genug, um den Anforderungen der verschiedenen Kantonalkirchen an die Registerführung zu genügen. Lintu stellt Ihnen folgende Register zur Verfügung:
  • Taufe
  • Erstkommunion (nur bei katholischen Kirchgemeinden/Pfarreien)
  • Firmung (nur bei katholischen Kirchgemeinden/Pfarreien)
  • Konfirmation (nur bei reformierten Kirchgemeinden)
  • Trauung
  • Weihe (nur bei katholischen Kirchgemeinden/Pfarreien)
  • Bestattung
  • Austritt
Mit Ausnahme des Austrittsregisters entsprechen diese Register den bekannten Kirchenregistern (Kirchenbüchern) in den Kirchgemeinden. Die Struktur der Registereinträge in Lintu erlaubt es Ihnen, alle Informationen abzulegen, die von den kantonalen Registerbänden verlangt werden. Felder, die Lintu nicht standardmässig anbietet, können Sie zusätzlich als Freifelder definieren. Wenn Sie planen, Ihre Registerführung auf die periodischen Ausdrucke aus Lintu umzustellen, setzen Sie sich bitte mit Ihrer Kantonalkirche in Verbindung und lassen Sie sich die Legitimität dieses Vorgehens bestätigen.

Registereintrag anlegen

Verfügbar für: Administrator, Benutzer mit Schreibzugriff (voll oder auf Kirchenregister beschränkt)
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Registereinträge nehmen Sie auf zwei unterschiedliche Arten vor, und zwar abhängig davon, ob Sie den Eintrag für eine Person vornehmen, die in Lintu verzeichnet ist (also Mitglied Ihrer Gemeinde/Pfarrei ist), oder nicht (Auswärtige).

Registereinträge für Mitglieder

Um Registereinträge für Mitglieder Ihrer Gemeinde vorzunehmen, suchen Sie die betreffende Person über die Funktion Mitglieder > Person suchen. Für Registereinträge der Typen Taufe, Erstkommunion (nur bei katholischen Kirchgemeinden/Pfarreien), Firmung (nur bei katholischen Kirchgemeinden/Pfarreien), Konfirmation (nur bei reformierten Kirchgemeinden), und Trauung klicken Sie in der Trefferübersicht auf Person, um diese Person zu bearbeiten. Wechseln in dann zur Registerkarte Registereinträge. Falls bereits Registereinträge vorhanden sind, werden diese hier unter Bestehende Einträge aufgelistet. Wenn Sie später merken, dass Ihnen beim Erstellen eines Registereintrags ein Fehler unterlaufen ist, können Sie hier den fehlerhaften Eintrag bearbeiten und erneut speichern. Um einen neuen Eintrag anzulegen, wählen Sie unter Neuen Registereintrag für... den gewünschten Registertyp aus.
Hinweis: Wenn Sie Registereinträge bearbeiten, die bereits archiviert wurden, so werden diese bei der nächsten Archivierung erneut gesammelt und mit dem Vermerk Korrektur zum erneuten Ausdruck aufbereitet. Nachträglich gelöschte Registereinträge werden mit dem Vermerk Löschung zum erneuten Ausdruck aufbereitet. Näheres dazu unter Register-Archivierung.
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Registereinträge für Auswärtige

Falls Sie Registereinträge für Personen vornehmen möchten, die nicht Mitglied Ihrer Gemeinde sind, stellt Ihnen Lintu unter Archiv > Registereintrag anlegen die Möglichkeit dafür zur Verfügung (z.B. bei der Trauung eines auswärtigen Paares oder bei der Bestattung einer auswärtigen Person in Ihrer Kirche). Mit dieser Funktion legen Sie einen Registereintrag manuell an.

Die Registermaske ausfüllen

Für jeden Registertyp präsentiert Ihnen Lintu eine Maske, die Sie so vollständig wie möglich ausfüllen. Informationen, die in Lintu bereits vorliegen, sind in der Maske bereits eingetragen, wenn Sie den Eintrag nach der Art Registereinträge für Mitglieder vornehmen. Informationen, die Sie aufgrund kantonaler Regelungen zur Registerführung erfassen müssen, werden von Lintu auch zwingend verlangt. Lintu vergibt zudem für jeden Registereintrag eine Nummer. Diese Nummer wird je Registertyp vergeben, und zwar nach folgender Gleichung: Höchste bislang vergebene Registernummer dieses Typs + 1. - Sie können diese automatisch vergebene Nummer überschreiben und durch einen höheren Wert ersetzen. Zum Beispiel kann es wünschenswert sein, dass Sie für jedes Jahr einen Tausenderblock reservieren (2008: 1 - ; 2009: 1000 - ; 2010; 2000 - ; usf.). Dies erreichen Sie, indem Sie beispielsweise bei der ersten zu registrierenden Taufe im Jahr 2010 manuell die Registernummer "2000" eintragen. Falls Sie manuell eine bereits vergebene Registernummer eintragen möchten, weist Sie Lintu auf den Fehler hin.
Hinweis zum Bestattungsregistereintrag, Weiteres: Die drei Felder Name Nahestehender, Adresse Nahestehender, PLZ und Ort Nahestehender sollen Ihnen helfen, nach einem Todesfall mit den Hinterbliebenen Kontakt aufzunehmen. Beispielsweise möchten Sie zum Ewigkeitssonntag die Angehörigen der Personen einladen, die im Laufe der letzten zwölf Monate gestorben sind. Dazu können Sie eine entsprechende Abfrage definieren und die drei Felder Name Nahestehender, Adresse Nahestehender, PLZ und Ort Nahestehender nutzen, um einen Word-Serienbrief zu adressieren.
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Registereintrag suchen

Verfügbar für: Alle Benutzer 
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Sie können in allen Registereinträgen suchen, die Sie mit Lintu angelegt haben (unabhängig davon, ob die Einträge Mitglieder der Gemeinde/Pfarrei betreffen oder Auswärtige). Da hier auch die Einträge jener Personen abgelegt sind, die gestorben oder weggezogen sind, finden Sie hier auch Informationen zu Personen, die nicht mehr in der Gemeinde/Pfarrei leben. Ein Registereintrag wird nicht gelöscht, ausser wenn Sie ihn ausdrücklich löschen (z.B. über Registereintrag suchen > Bearbeiten > Löschen). Er verhält sich anders als Personen und Haushalte: Diese werden beim Wegzug gelöscht. Die Registereinträge dieser Personen hingegen bleiben bestehen. Wenn Sie Registereinträge bearbeiten, die bereits archiviert wurden, so werden diese bei der nächsten Archivierung erneut gesammelt und mit dem Vermerk Korrektur zum erneuten Ausdruck aufbereitet. Näheres dazu unter Register-Archivierung.
Informationen zu Personen, die nicht mehr in der Gemeinde leben bzw. ausgetreten sind, finden Sie unter Archiv > Person suchen. Mehr dazu im Kapitel Personenarchiv
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Register-Archivierung

Verfügbar für: Administrator.
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Registereinträge sollten periodisch ausgedruckt und abgelegt werden. In dieser Aufgabe unterstützt Sie die Funktion Register-Archivierung. Die Archivierung geht in mehreren Schritten vor sich:
  1. Erstellen einer PDF-Datei Alle seit der letzten Archivierung aufgelaufenen Änderungen im Kirchenregister werden in einer PDF-Datei zusammengestellt (also alle neuen Registereinträge, zusammen mit den älteren Einträgen, an denen Korrekturen vorgenommen wurden, oder die gelöscht wurden). Den Termin der letzten Archivierung können Sie jeweils der Archivierungsübersichtsseite entnehmen.
  2. Durchsicht und Ausdruck der erstellten PDF-Datei Falls Sie im PDF Fehler finden, können Sie die PDF-Datei löschen, die Fehler bereinigen und die Archivierungs-Funktion erneut aufrufen. Sobald Sie mit dem Resultat zufrieden sind, können Sie das PDF ausdrucken und im Archiv Ihrer Kirchgemeinde ablegen. Lintu erzeugt für jeden Registereintrag eine A4-Seite. Dies erlaubt Ihnen eine einfache Ablage der Ausdrucke. Besonders hilfreich ist diese Form der Aufbereitung, wenn Sie einen Registereintrag korrigieren müssen: Sie ersetzen in der Ablage dann einfach den falschen mit dem korrigierten Ausdruck.
  3. Bestätigung der Archivierung Nachdem Sie die ausgedruckte PDF-Datei im Archiv abgelegt haben, müssen Sie dies in Lintu bestätigen. Dadurch wird sichergestellt, dass beim nächsten Aufruf der Archivier-Funktion nur die neu hinzugekommenen Änderungen zusammengestellt werden.

Korrigierte Registereinträge

Zusätzlich zu den Registereinträgen, die nach der letzten Archivierung vorgenommen wurden, werden bei einem Archivierungslauf auch korrigierte Registereinträge ausgedruckt. Die korrigierten Einträge tragen oben rechts den Vermerk Korrektur. Entfernen Sie den fehlerhaften Register-Ausdruck aus Ihrem Archiv und ersetzen Sie ihn durch diesen neuen, korrigierten Ausdruck.

Gelöschte Registereinträge

Ebenfalls werden bei einem Archivierungslauf bereits einmal archivierte Registereinträge ausgedruckt, die Sie in der Zwischenzeit gelöscht haben. Die gelöschten Einträge tragen oben rechts den Vermerk Löschung. Entfernen Sie den ursprünglichen Register-Ausdruck aus Ihrem Archiv und ersetzen Sie ihn durch den neuen Ausdruck mit Vermerk.
Hinweis: Die Archivierungsfunktion von Lintu garantiert Ihnen eine konsistente und effiziente Registerführung. Sollten Sie trotzdem eine alternative Archivierung bevorzugen, können Sie die Registeranträge, die Sie in Lintu erfasst haben, auch über die gewohnte Abfragefunktion exportieren. Richten Sie dazu einfach eine Abfrage nach dem gewünschten Registertyp ein (mit einem Datumsrange, den Sie jeweils anpassen), und exportieren Sie die benötigten Felder.
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Freifelder für Register

Verfügbar für: Administrator
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Über den Menüpunkt Einstellungen > Kirchenregister kann der Administrator je Register drei Zusatzfelder definieren. Zum Beispiel kann es wünschenswert sein, im Bestattungsregister den Ort festzuhalten, an dem eine Bestattung stattfand. Benennen Sie dazu einfach eines der frei definierbaren Textfelder entsprechend. Beachten Sie, dass die spätere Umbenennung eines Freifelds sich auf alle bisherigen Registereinträge auswirkt (natürlich nur innerhalb von Lintu; nicht auf die bereits ausgedruckten und abgelegten Einträge). Versuchen Sie deshalb, solche Umbenennungen soweit als möglich zu vermeiden, bzw. nur im Sinne der besseren Verständlichkeit der bisherigen Benennung vorzunehmen.

Unvollständige Registereinträge

Verfügbar für: Administrator, Benutzer mit Schreibzugriff (voll oder auf Kirchenregister beschränkt)
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Einträge ins Bestattungsregister können Sie unvollständig speichern, nämlich ohne Angabe des Bestattungsdatums ("unvollständig" meint: Unter Auslassung eines zwingenden Felds; optionale Felder können Sie leer lassen, der Eintrag gilt dennoch als vollständig). Der Grund ist folgendes Anwendungsbeispiel: Im Sekretariat soll der Todesfall von NN verarbeitet werden. Die Sekretärin erstellt dazu einen Registereintrag vom Typ Bestattung. Nun fehlt ihr allerdings das genaue Bestattungsdatum. Sie nimmt den Eintrag trotzdem vor und lässt das Feld Bestattungsdatum einfach leer. Der Eintrag wird dadurch automatisch als unvollständig abgelegt. Unvollständige Einträge stehen nicht zur Archivierung zur Verfügung, sondern werden unter Pendenzen > Unvollständige Registereinträge vorbehalten. Sie können unvollständige Einträge auf diesem Weg bearbeiten und die fehlenden Informationen nachtragen; danach steht der Registereintrag für die Archivierung zur Verfügung.

9. Personenarchiv

Das Personenarchiv dient zum Auffinden von Personen, die aus Ihrer Gemeinde/Pfarrei weggezogen, verstorben oder ausgetreten sind. Im Archiv werden nur rechtlich erlaubte Daten angezeigt. Eine Aktivierung einer archivierten Person ist nicht möglich. Personen werden archiviert, sofern Sie die eingebauten Funktionen Auszug, Todesfall oder Austritt über die Haushaltsübersicht benutzen. Personen, die Sie löschen, werden nicht archiviert.

Personenarchiv durchsuchen

Sie können im Personenarchiv nach dem Namen einer Person oder nach dem zuletzt gültigen Haushalt in Ihrer Gemeinde suchen. Verwenden Sie dazu die Funktion Archiv > Person suchen. Das Suchergebnis zeigt Ihnen die Personen und die Haushalte, in denen die Person gelebt hat und die zugehörige Liste der Ereignisse. Links zu anderen Personen, die dem Haushalt der archivierten Person zugeordnet sind, bleiben erhalten. Ebenso bleiben Links zu Registereinträgen von archivierten Personen erhalten.
Das Archiv zeigt die bisherigen Haushalte einer archivierten Person mit den jeweiligen Ereignissen

Das Archiv zeigt die bisherigen Haushalte einer archivierten Person mit den jeweiligen Ereignissen

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass Personen erst ab dem Stichtag im Oktober 2013 archiviert werden können, mit dem diese Funktion in Lintu aktiviert wurde. Personen, deren Auszug, Austritt oder Tod vor diesem Stichtag in Lintu verarbeitet wurde, können im Personenarchiv nicht gefunden werden, da sie bereits nach dem alten Verfahren gelöscht wurden.
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Häufige Fragen

Browser

Lintu wurde mit folgenden Browsern getestet:
  • Internet Explorer 7 und höher
  • Firefox 2 und höher
  • Google Chrome
  • Safari 5 und höher
Beachten Sie, dass Ihr Browser starke Verschlüsselung unterstützen muss. Bei älteren Browsern, zum Beispiel dem Internet-Explorer für Macintosh, ist dies nicht der Fall. Wir empfehlen die Verwendung eines Browsers in der aktuellsten Version.

Javascript

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Internet-Anbindung

Lintu funktioniert mit allen gegenwärtig üblichen Internetverbindungsbandbreiten gut. Wir empfehlen einen ADSL-, VDSL-, Kabel- oder Glasfaseranschluss mit einer Download-Geschwindigkeit von 10 Mbit/s oder schneller - idealerweise mit einer von 100 Mbit/s oder schneller.

Warum heisst Lintu eigentlich Lintu?

Die Anfänge der Programmierung von Lintu wurden in einem Land gemacht, in dem im Winter die Nächte nicht enden und in dem ein Vogel Lintu heisst. Deshalb begleiten Sie bei der Arbeit mit Lintu die beiden putzigen Vögel. Das erklärt nicht, warum Lintu ausgerechnet Lintu heisst? Achten Sie gut auf die beiden Vögel, vielleicht erzählen sie Ihnen eines Tages eine schöne Geschichte.