Wenn Sie bereits Abfragen gespeichert haben, so gelangen Sie über den Menüpunkt Mitglieder > Abfragen zu einer Übersicht über diese Abfragen. Jeder Benutzer sieht dabei alle öffentlichen und seine eigenen privaten Abfragen.
In dieser Abfrageübersicht stehen Ihnen vier Funktionen zur Verfügung: Abfrage bearbeiten, löschen, Ergebnis anzeigen, Ergebnis exportieren.

Abfragen bearbeiten und löschen

Jede Abfrage (auch kombinierte Abfragen) können Sie zu einem späteren Zeitpunkt in allen Belangen ändern.

Wenn Sie eine öffentliche Abfrage bearbeiten, denken Sie daran, dass diese Abfrage eventuell von anderen Benutzern verwendet wird. Wenn Sie Änderungen vornehmen und die anderen Benutzer nicht darüber informieren, besteht die Gefahr, dass andere Benutzer die Abfrage erneut verwenden, in der Erwartung, sie liefere das gewohnte Ergebnis.

Denken Sie auch beim Löschen von öffentlichen Anfragen daran, dass sie unter Umständen einem anderen Lintu-Benutzer in Ihrer Gemeinde nach wie vor gute Dienste leistet.

Ergebnis anzeigen und Ergebnis exportieren

In der Abfrageübersicht stehen Ihnen zudem die Funktionen Ergebnis anzeigen und Ergebnis exportieren zur Verfügung.

Die Funktion Ergebnis anzeigen schreibt die anzuzeigenden Felder Ihrer Abfrage auf eine Bildschirmseite. Diese Funktion hilft Ihnen dabei, eine Abfrage zu kontrollieren: Sind die aufgelisteten Personen, bzw. Haushalte plausibel, habe ich die richtigen Felder zur Anzeige ausgewählt, usf.? – Zudem können Sie Funktion Ergebnis anzeigen nutzen, um möglichst umkompliziert eine Liste (von Namen zu Beispiel) auszudrucken.

Ergebnis exportieren

Meistens möchten Sie das Ergebnis einer Abfrage an einem anderen Ort verwenden, zum Beispiel als Datenquelle in einem Word-Serienbrief oder zur Erzeugung einer Personentabelle in Excel. Dazu dient die Funktion Ergebnis exportieren.

Wenn Sie Ergebnis exportieren ausführen, wird das Ergebnis in eine Datei vom Typ CSV exportiert. Diese Datei trägt einen Namen der Art „Haushalte_mit_Schulkindern_12-03- 08_17.35.03.csv“ (der Name ist zusammengesetzt aus dem Abfragenamen, dem Exportdatum und dem Exportzeitpunkt). Speichern Sie diese Datei an einen geeigneten Ort auf Ihrem lokalen System. Damit steht Ihnen das exportierte Ergebnis zum weiteren Gebrauch, zum Beispiel in einem Word-Serienbrief, zur Verfügung.

Bei jedem Export müssen Sie zudem auswählen, welches Trennzeichen Lintu in der CSV- Datei verwenden soll. Zur Auswahl stehen Komma und Strichpunkt. Je nach Konfiguration Ihres Betriebssystems funktioniert das eine oder andere Trennzeichen besser mit Excel zusammen. Welches Trennzeichen sich auf Ihrem Computer eignet, erfahren Sie am einfachsten durch Probieren. Machen Sie dazu einen Export aus Lintu (von einer Abfrage, die zuvor eingerichtet haben. Welche Abfrage, spielt keine Rolle). Speichern Sie diesen Export auf einem lokalen Laufwerk. Öffnen Sie den Export anschliessend mit Excel (zum Beispiel durch Doppelklicken). Nun sollten die exportierten Felder aus Lintu im Excel-File wiederum in separaten Zellen stehen. Ist das nicht der Fall, wechseln Sie beim Export das Trennzeichen; nun sollte sich der neue Export in Excel im beschriebenen Sinn öffnen.

Hinweis: Word-Serienbrief

Wenn Sie einen Word-Serienbrief erstellen, brauchen Sie die CSV-Datei nicht vorgängig zu öffnen und nicht zu bearbeiten. Erstellen Sie vielmehr ein Word-Serienbrief-Dokument und wählen Sie unter  Extras > Seriendruck > Daten importieren > Datenquelle öffnen das soeben abgespeicherte CSV-Dokument aus (vergessen Sie dabei nicht, beim Datenquelle-Öffnen-Dialogfenster Dateityp auf alle Dateien (*.*) zu setzen – andernfalls können Sie die CSV-Datei nicht sehen).

Toggle

CSV

Mehr Information zum Dateiformat CSV:
http://de.wikipedia.org/wiki/CSV_%28Dateiformat%29

Toggle